Ist Ihnen Gold zu teuer? Kaufen Sie Silber!

Gold-Experte Jeff Clark setzt auf die Psychologie der Menschen, um zu erklären, warum es sich lohnt, jetzt barrenweise Silber zu kaufen.

Vergessen Sie alle Grafiken und Statistiken! «Ich habe viele überzeugend aussehende Daten und Charts», schreibt Jeff Clark, Edelmetall-Experte von Casey Research, in einem Blogeintrag. Damit lasse sich aber seine Überzeugung nur bedingt erklären, warum Silber demnächst regelrechte Höhenflüge erleben wird, meint er.

«Im Grunde basiert alles auf Psychologie», so Clark, und nennt das Beispiel einer Krankenschwester, mit der er sich neulich unterhielt. «Gold ist toll, aber ich kann es mir nicht leisten», sagte diese.

Wahrnehmungssache

Und das von einer Frau mit respektablem Verdienst, die ihre Kinder versorgen und auch mal in einem schicken Restaurant essen gehen kann. Wenn sie sich jetzt kein Gold «leisten kann», so Clark, werde sich das auch nicht ändern. Es sei eben alles eine Wahrnehmungssache.

Doch mit immer mehr Meldungen über den Verfall des Wertes der Währungen und Inflationsängsten wird wohl jeder früher oder später einmal darüber nachdenken, wie er sein Vermögen am besten schützt.

Auch Minen interessant

«Und wenn Gold zu teuer ist, kaufen diese Leute alle Silber», so Clark. «Also greifen Sie zu, decken Sie sich nun ein.»

Wenn man richtig abräumen wolle, dann solle man jetzt auch bei den Minenbetreibern zugreifen, denn diese seien massiv unterbewertet. Und sie würden die Metalle selbst über die lange Frist outperformen.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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