Die Schweizer wollen das Bankgeheimnis bewahren

Die Zustimmung sinkt zwar – aber sie ist immer noch enorm hoch. Und eine Zweidrittels-Mehrheit ist gegen den automatischen Informationsaustausch.

Seit 1995 führt die Schweizerische Bankiervereinigung regelmässig repräsentative Umfragen über das Verhältnis der Schweizerinnen und Schweizer zur Bankbranche durch.

Bankgeheimnis-umfrage-2013Laut der neusten Erhebung sind nun 86 Prozent der Befragten der Meinung, dass die finanziellen Daten von Bankkunden gegenüber Dritten geschützt werden müssen; im Jahr 2011 hatte die Quote noch 91 Prozent erreicht.

Auch im Langfristvergleich manifestiert sich hier – womöglich – eine leichte Abschwächung (siehe Grafik)

Zum ersten Mal wurde diesmal auch explizit nach dem Bankgeheimnis für inländische Kunden gefragt. Hier wandten sich 72 Prozent der Befragten gegen eine Abschwächung – also interessanterweise weniger als bei der grundsätzlichen Fragestellung.

Dem Druck aus dem Ausland will die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer nicht nachgeben. Eine Frage lautete: «Soll die Schweiz dem europäischen Druck weiter nachgeben und sogar den automatischen Informationsaustausch mit ausländischen Steuerbehörden einführen» – und hier antworteten 65 Prozent mit einem Nein. 2011 hatte der Anteil noch 69 Prozent, ein Jahr zuvor 70 Prozent betragen. 

Hier zeigt sich also ein Widerspruch: Es gibt Leute, die statistisch zugleich fürs Bankgeheimnis als auch für den Automatischen Informationsaustausch sind – eine Differenz, die sich teils aus der Art der Fragestellung erklären könnte.

Insgesamt 43 Prozent der Befragten äusserten eine «sehr positive» oder «positive» Meinung über die Banken allgemein (2011: 46 Prozent). Zur eigenen Hausbank gaben sogar insgesamt 84 Prozent eine positive Meinung ab, wobei die Raiffeisen- und Regionalbanken überdurchschnittliche und die Grossbanken unterdurchschnittliche Werte erreichten. 

Man fürchtet den Abstieg

Sorgen macht offenbar die Frage der Wettbewerbsfähigkeit: 52 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer stufen ihren Finanzplatz im Vergleich zu Grossbritannien, Singapur, Luxemburg oder den USA zwar immer noch stärker ein, doch sehen sie die internationale Wettbewerbsfähigkeit zunehmend gefährdet. 35 Prozent der Befragten befürchten, dass sich die Konkurrenzposition des Schweizer Finanzplatzes verschlechtern wird – dies bedeutet einen satten Sprung im Vergleich zu 2011: Damals unterschrieben nur 13 Prozent diese Sorge.

• Schweizerische Bankiervereinigung / M.I.S. Trends: «Aktuelle Bankenfragen 2013. Meinungen und Vorstellungen der Schweizer Bürger», Februar 2013.

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

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Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

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Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

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