Die Bank der Zukunft: 4 neue Beispiele

Die Internet-Angebote der Banken werden kreativer. Ein Trend: Man bezieht die Kunden in die Ideenfindung ein. Hier die neusten Experimente.

 Die Bankkunden der Zukunft sind Digital Natives – sie kennen die Welt nicht anders als mit Smartphone oder Tablet. Internet ist fester Bestandteil des Lebens. Und auch der optimalen Vorstellung von Service, wie viele Unternehmen in Kundenbefragungen herausfanden.

Sich von der Konkurrenz unterscheiden – dabei setzen die Institute auf eine neue Form von Kundenbindung: Die über soziale Netze und über mehr Eigenverantwortung.

Zum einen geben sie Kunden die Möglichkeit, bei den Entwicklungen und Innovationen der Bank selbst eine wichtige Rolle einzunehmen. Aber auch für das Gefühl von mehr Selbstständigkeit ist die neue Generation an Kunden dankbar.

Was heisst das?

1. Der «Digital Store» von BNP Paribas

bnpEin Beispiel: Der «Digital Store» von BNP Paribas. In einem Konzeptladen in Paris hat die Bank eine digitale Wand errichtet. Sie funktioniert wie ein riesiger Touchscreen. Auf ihr haben die Kunden Zugriff zu wichtigen Produkten und Services der Bank – ohne den Umweg über einen Berater. Ausserdem kann man sich Produkte und Informationen mit einfachen Handbewegungen oder durch Scannen eines Codes auf sein Smartphone laden.

ideas2. Die Ideenbank von RBS

Die Royal Bank of Scotland traut ihren Kunden noch mehr zu – und bezieht sie in die Entwicklung neuer Services und Produkte mit ein. Auf der Plattform «Ideas» sollen Kunden der Bank Feedback geben und ihr erklären, wie sie sich verbessern kann. Auf einem Forum kann man die Vorschläge eingeben. Wenn die RBS eine der Ideen aufnimmt, lässt sie die Helfer das auch wissen.

3. Datentausch bei der Commonwealth Bank 

signalsAuch bei der australischen Commonwealth Bank arbeitet man nach dem Motto «Gibst Du uns was, erhältst Du etwas zurück». Auf der Seite «Signals» können Kunden Fragen der Bank beantworten, die mit ihrem Profil zu tun haben: etwa das Geschlecht, das Alter oder die Herkunft. Es ist völlig freiwillig und man kann jederzeit aufhören, die Bank mit Informationen zu füttern. Doch im Gegenzug gibt sie den Kunden Informationen über das Verhalten ähnlich Gesinnter.

So kann man etwa lernen, dass Frauen zwischen 25 und 29 in der Gegend von Victoria 1,3 Kreditkarten besitzen. Aber auch, welche Sparmethode sie bevorzugen und wofür sie ihr Geld ausgeben, kann man lernen. Die Bank will den Kunden so Orientierungshilfen bei den eigenen Finanzentscheidungen geben.

4. Mit ING Direct auf Facebook

Die Onlinebank ING Direct setzt in Kanada auf die Macht von Facebook. Die Bank möchte ihr Online-Angebot gerne in das soziale Netzwerk einbinden, damit die Kunden alles Digitale an einem Platz erledigen können, berichtet das Finanzportal «Finextra». Doch dafür muss man noch an der Sicherheit arbeiten. Daher ist die Bank gerade an der Entwicklung von neuen Erkennungssoftwares. Etwa über Biometrik. Fingerabdrücke oder auch die Stimme könnten demnach schon bald Merkmale sein, die Kunden identifizieren.

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NEWS GANZ KURZ

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Die Ende Oktober angekündigte Lancierung der Beteiligungsgesellschaft BB Healthcare Trust plc an der London Stock Exchange wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Aktienplatzierungs-programms konnte in der Erstemission ein Platzierungsvolumen von GBP 150 Mio. realisiert werden. Der erste Handelstag im Premium Segment der Londoner Börse ist der 2. Dezember 2016 (ISIN: GB00BZCNLL95, Bloomberg-Ticker: BBH LN).

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

Zurich

Die Zurich Gruppe Deutschland hat den Altezza Bürokomplex in München erworben. Verkäufer des 2009 erbauten Bürogebäudes ist die Warburg-HIH Invest Real Estate. Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Beraten wurde Zurich bei der Transaktion durch Luther Köln.

BEKB

Die BEKB Roggwil wird per 30. Juni 2017 in die Niederlassung Langenthal integriert. Die betroffenen Mitarbeitenden werden bei der BEKB weiterbeschäftigt. Die Integration erfolgt, weil sich das Kundenverhalten im Bankgeschäft stark verändert hat.

UBS

Mit Blick auf die Art Basel im amerikanischen Miami fasst die Schweizer Grossbank ihre erhebliche Kunstsammlung in einem neuen Bildband zusammen. Das Buch «UBS Art Collection: To Art its Freedom» wird an Januar 2017 erhältlich sein.

Vontobel AM

Die europäische Ratingagentur Feri EuroRating Services und die Verlagsgruppe Handelsblatt haben die Schweizer Bank Vontobel als besten Asset Manager für Rohstoffe in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet.

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