Rückschlag für Sarasin – Notenstein holt zwei Banker

Weiterer Aderlass bei der Bank Sarasin. Zwei erfahrene Banker wechseln per Anfang Dezember zur Notenstein Privatbank. Diese hat ambitiöse Ziele.

Auf dem Weg, «zu den besten drei Privatbanken der Schweiz zu zählen», wie die Notenstein Privatbank in ihrer jüngsten Medienmitteilung schreibt, baut die Bank den Bereich Institutionelle Kunden weiter aus.

So wechseln zwei prominente Banker per 1. Dezember 2013 von Sarasin zu Notenstein: Aris Prepoudis (geboren 1969, Bild links) als Leiter Institutionelle Kunden und Andreas Knörzer (geboren 1960, Bild rechts) als Leiter Asset Management.

Prepoudis_Aris__notenstein  Knoerzer_Andreas

Ein herber Verlust für Sarasin

Die beiden Abgänge sind als herber Verlust für die Basler Bank einzustufen. Aris Prepoudis war seit Anfang 2009 Mitglied des Vorstandes der Bank Sarasin, Andreas Knörzer war Managing Director, Head of Asset Management und Mitglied des Gremiums des Geschäftsbereiches «Asset Management, Product and Sales» von Sarasin.

Beide Führungspersonen weisen langjährige Erfahrung in der Vermögensverwaltung institutioneller Kunden und in Anlagelösungen basierend auf dem Nachhaltigkeitsansatz aus. Aris Prepoudis und Andreas Knörzer werden beide Einsitz in der Geschäftsleitung der Notenstein Privatbank nehmen.

Ambitionen

Mit der personellen Verstärkung untermauert Notenstein Privatbank das angekündigte Wachstum im Asset Management. Neben der Tochtergesellschaft TCMG Asset Management, mit der ein Multi-Boutique-Ansatz für ausgewiesene Spezialitäten verfolgt wird, baut die Bank nun auch auf Stufe der Privatbank das Team im Bereich Asset Management und institutioneller Kunden deutlich aus.

Aris Prepoudis wird neuer Leiter des Geschäftsfeldes Institutionelle Kunden, während Andreas Knörzer die  Leitung des Geschäftsfeldes Asset Management übernimmt. Der bisherige Leiter des Geschäftsfeldes Institutionelle Kunden, Patrick Revey, wird per 1. Dezember 2013 neu die Leitung des Corporate Centres Corporate Development übernehmen und zum stellvertretenden CEO der Notenstein Privatbank ernannt.

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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