Lombard Odier lanciert erste virtuelle Finanzmesse

E-Merging, die Online-Plattform für externe Vermögensverwalter von Lombard Odier, veranstaltet am 6. November 2013 die erste virtuelle Finanzmesse.

Das gab es noch nie: Unabhängige Vermögensverwalter werden sich im kommenden November in einer 3-D-Welt treffen.

Unter dem Namen «Virtual Finfair» organisiert E-Merging einen virtuellen Anlass im Web. Er zielt auf die inzwischen mehr als 900 unabhängigen Vermögensverwalter ab, die diesem Netzwerk der Genfer Bank Lombard Odier bereits angeschlossen sind.

Wie in der realen Welt

Bei der Veranstaltung werden die Teilnehmer die Möglichkeit haben, sich in einer 3-D-Welt zu bewegen und dabei – wie in der realen Welt — die Anbieter von diversen Finanz-Dienstleistungen und verwandten Services an ihren Ständen zu besuchen und mit ihnen in Kontakt zu treten. Ausserdem wird es diverse Konferenzen zu verschiedenen Themen geben.

Solche virtuellen Veranstaltungen kommen aus den USA, wo sie sich bereits einer enormen Resonanz erfreuen, weil sie den Teilnehmern die Möglichkeit geben, vom PC aus mit einer Vielzahl von gleichgesinnten Personen in kurzer Zeit in Kontakt zu treten. Für unabhängige Vermögensverwalter, die nicht selten recht isoliert arbeiten, bieten sich so einmalige Chancen.

Premiere in der Schweiz

In der Schweiz dürfte die «Virtual Finfair» vom 6. November 2013 die erste Veranstaltung dieser Art sein, wobei Teilnehmer und Anbieter aus mehr als 40 Ländern dabei mitmachen werden.

Konkret sind es neben den unabhängigen Vermögensverwaltern die zahlreichen Partnerfirmen von E-Merging, also Fondsgesellschaften, Personalvermittler, Treuhänder und Anwälte, Unternehmensberater, Informatikfirmen sowie Medien, darunter auch finews.ch.

Enorme Volumen

Die gut 900 unabhängigen Vermögensverwalter, die bereits E-Merging angeschlossen sind, beschäftigen insgesamt knapp 9'400 Personen und verwalten fast 300 Milliarden Franken an Kundengeldern.

Aussteller haben verschiedene Teilnahmemöglichkeiten, die davon abhängen, wie viele Produkte, Broschüren, Banner sie an dem Anlass ausstellen wollen. Die Preise variieren zwischen 2'000 Franken und 3'800 Franken.

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NEWS GANZ KURZ

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

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