Online-Banking: mTan wurde geknackt – wie schützt man sich?

Diese Frage wird akut. Denn offenbar können Betrüger das vermeintlich sichere Verfahren jetzt überwinden.

Das so genannte mTan-Verfahren im Online-Banking gilt als äussert sicher, und so wird es auch von zahlreichen Schweizer Banken genutzt, etwa von diversen Kantonalbanken, von der Clientis-Gruppe oder von der Coop-Bank.

Denn bei mTan wird jede Überweisung erst durch eine Nummer autorisiert, welche auf das Handy der berechtigten Person gesandt wird – also auf ein zusätzliches und völlig anderes Gerät.

In Deutschland wurden jetzt aber mehrere Fälle bekannt, wo Betrüger das Verfahren überlisten und auf einzelne Online-Konti zugreifen konnten. Mindestens fünf Personen sind mittlerweile betroffen, dabei wurden Beträge zwischen 58'000 und 78'000 Euro abgehoben.

Handy-Nummer gefunden, SIM-Karte bestellt

Wie dies vor sich ging, wird derzeit noch polizeilich abgeklärt. Laut diversen Fachmedien (zum Beispiel hier, hier und hier) dürften aber auch hier Phishing-Methoden oder Trojaner zum Einsatz gekommen sein. Irgendwie müssen es die Täter geschafft haben, sich zugleich die Handy-Nummern als auch die Kundennummern zu besorgen.

Danach bestellten sie wohl eine weitere SIM-Karte für die Telefonnummer an eine eigene Adresse. Wie der Branchendienst «Heise» kalkuliert, dürften sie die SIM-Karte so konfiguriert haben, dass die SMS auf einem eigenen Handy landeten. Sobald das System der Bank die TAN – also die zum Einloggen notwendige Nummer – versandte, landete sie auch bei den Tätern. 

Danach war es ein Leichtes, die Konti zu leeren und die Sparguthaben ins Ausland zu transferieren.

Was ist daraus zu lernen?

  • Niemals Handy-Nummern auf einem Gerät speichern, wo auch die Kundendaten einer Bankverbindung zu finden ist. Eine Quelle für die Betrüger könnten zum Beispiel online gespeicherte Telecom-Rechnungen sein.
  • Überhaupt strikte darauf achten, welche Informationen man auf dem Gerät hat, welches man zugleich fürs Online-Banking verwendet.
  • Wertvolle Konten abtrennen, nicht online führen. Selbst das allgemein als sicher geltende mTan-Verfahren nur für Konti mit kleineren Beträgen verwenden.
  • Und/oder Limiten setzen für Konti, die online genutzt werden.
  • «Wir empfehlen Kunden dringend, einen aktuellen Virenschutz auf ihrem Rechner zu installieren, um sich davor zu schützen», so ein weiterer Tipp eines Sprechers der Deutschen Telecom.

Denn eines wird hiermit definitiv wieder klar: Beim Online-Banking gibt es keine hundertprozentige Sicherheit.

Mehr/Quellen: «Die Zeit», «Süddeutsche Zeitung», «Strafakte»

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Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

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Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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