UBS: Investment Bank steigert sich

Der Gewinnbeitrag aus der Investment Bank der UBS wird wieder grösser. Vor einem Jahr hatte die Einheit noch einen Verlust erlitten.

 Die Investment Bank der UBS hat im vergangenen 4. Quartal ihren Gewinn gesteigert. Gemäss den Angaben vom Dienstag stieg der Gewinn vor Steuern auf 297 Millionen Franken im Vergleich zu 251 Millionen im dritten Quartal.

Vor einem Jahr hatte die Bank im Schlussquartal noch einen Verlust von 243 Millionen Franken geschrieben. Die Verbesserung des Ergebnisses ist in erster Linie tieferen Personalkosten zu verdanken, welche innert Jahresfrist um 334 Millionen Franken im vierten Quartal sanken, wie aus dem Quartalsbericht hervorgeht.

Höhere administrative Kosten

Die UBS unterstreicht aber, dass der Gewinnanstieg vor allem höheren Erträgen im Bereich Corporate Client Solutions zu verdanken sei. Dies trifft auf den Vergleich mit dem Vorquartal zu: Sie stiegen von 505 Millionen Franken im dritten Quartal auf neu 706 Millionen Franken. Vor einem Jahr hatte die UBS in diesem Bereich noch Einnahmen von 760 Millionen Franken generiert.

Insgesamt verzeichnete die Investment Bank im Vergleich zum dritten Quartal einen Anstieg der Kosten um 7 Prozent auf 1,563 Milliarden Franken. Der Grund sei ein höherer administrativer Aufwand, während die Zuteilungen für die Boni sanken.

RWA stiegen wieder

Die RWA erhöhten sich von 59 Milliarden auf 62 Milliarden Franken. Der Anstieg ist auf die neue Vereinbarung zur Berechnung der RWA zurückzuführen, welche die UBS mit der Finma getroffen hat.

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NEWS GANZ KURZ

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

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