Zuger KB trennt sich von allen Offshore-Kunden

Die Zuger Kantonalbank zieht sich aus dem grenzüberschreitenden Geschäft zurück. Dadurch trennt sie sich von rund 1'000 Kunden.

«Anfang März haben wir unsere rund tausend Kunden mit Wohnsitz ausserhalb der Schweiz informiert, dass wir die Geschäftsbeziehung im Verlauf dieses Jahres kündigen werden», sagte Pascal Niquille, Geschäftsleiter der Zuger Kantonalbank, gegenüber der Wochenendzeitung «SonntagsZeitung» (Artikel kostenpflichtig).

Die Bank sei nie auf ausländische Kunden fokussiert gewesen und sei in den Märkten ausserhalb der Schweiz zu klein, um diese Kunden rentabel zu betreuen, heisst es weiter.

Noch eine «Handvoll» US-Kunden

Bei der Zuger KB schrumpfte die Gesamtzahl der Kunden mit Domizil im Ausland im Geschäftsjahr weiter und betrug noch etwas über 1'000 Personen, wie es Ende Januar 2014 anlässlich der Bilanzpressekonferenz hiess. Vor der Einführung der Selbstdeklaration zur Steuerehrlichkeit für sämtliche Kunden im Jahr 2012 habe die Zahl der im Ausland wohnhaften Kunden noch rund 4'500 betragen.

Die Zahl der Kunden mit Domizil USA bezeichnete Niquille damals als noch eine «Handvoll Kunden». Von diesen hätten praktisch alle Wurzeln im Kanton Zug und meist auch Immobilienbesitz verbunden mit einer Hypothek bei der Bank.

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