Eric Syz verliert zwei Weggefährten

Zwei Mitgründer der Bank Syz verlassen das Genfer Institut. Eric Syz bleibt der Bank weiter als CEO erhalten.

Alfredo Piacentini und Paolo Luban, zwei der drei Gründungsmitglieder der Banque Syz & Co., hätten sich entschieden, ihre Tätigkeit in eine neue Richtung zu lenken und persönliche Projekte zu verfolgen: Dies teilte das Institut am Mittwoch mit.

Piacentini und Luban, die zusammen mit Eric Syz die Bank vor 19 Jahren gründeten, werden ihre Funktionen abgeben. Während einer Übergangszeit werden sie die Stabsübergabe aber begleiten.

Gewisse Verwaltungsratssitze werden behalten

Zudem werden sie gewisse Verwaltungsratssitze innerhalb der Gruppe beibehalten, namentlich bei der Banca Albertini Syz & C. Alfredo Piacentini wird ausserdem weiterhin den Fonds Oyster Italian Opportunities verwalten.

Die Entscheidung sei in vollem Einvernehmen mit dem dritten Mitgründer und Mehrheitsaktionär Eric Syz getroffen worden, heisst es weiter. Der Zeitpunkt steht in Übereinstimmung mit einem langfristig vorgesehenen Ausstiegsfenster im Rahmen des Aktionärbindungsvertrags.

Ausstieg im Einvernehmen mit Eric Syz getroffen

Eric Syz (Bild) wird der Gruppe weiterhin als CEO vorstehen und ihre Entwicklung leiten. Die durch das Management-Team der Gruppe seit mehreren Jahren gesicherte Ablösung soll keinerlei Einfluss auf die Aktivitäten oder die Entwicklungsstrategie von Syz haben.

Dem CEO stehe ein Führungsgremium zur Seite, dem auch die Verantwortlichen der drei Geschäftsbereiche der Gruppe (Private Banking, Asset Management und Oyster-Anlagefonds) angehören. Diese Linienverantwortlichen sind seit mehreren Jahren in ihren Funktionen tätig.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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