Steuerstreit: Der Trick zieht wohl nicht

Laut neusten Andeutungen aus den USA soll sich wirklich Credit Suisse schuldig bekennen – und nicht etwa eine unwichtige Tochtergesellschaft.

Wieder ein Andeutungshappen im Zwist zwischen CS und USA: Die amerikanischen Strafverfolger seien kaum bereit, auf ein Schuldeingeständnis der Muttergesellschaft zu verzichten. Dies meldet «Bloomberg News» nach Gesprächen mit Behördenvertretern in den USA. 

Zuvor erschien die Idee als Lösung, dass lediglich eine kleinere Credit-Suisse-Einheit dem amerikanischen Druck nachgibt und sich schuldig bekennt, US-Bürgern illegal bei Steuerdelikten geholfen zu haben. Doch dies sei «keine ausgemachte Sache», sagte nun ein Eingeweihter gegenüber «Bloomberg»: Die US-Regierung konzentriere sich auf die Muttergesellschaft.

Einer der Gesprächspartner («another person familiar with the talks») nannte zudem eine – weitere – Grössenordnung, in der sich die Busse für die CS bewegen könnte: 1,6 Milliarden Dollar.

In der Vergangenheit konnten schon mehrere Banken eine Strafverfolgung abfedern, indem kleinere Tochtergesellschaften sich eines Vergehens schuldig bekannten – so UBS Japan für den UBS-Konzern im Libor-Skandal.

In diversen Medienberichten (etwa hier, hier und hier) war denn auch von einem «Geheimplan» berichtet worden, laut dem eine im Dezember gegründete CS-Tochter namens Credit Suisse International Advisors die Rolle des Schuldenbocks übernehmen könnte.

 

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Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

Fondsmarkt

Die Schweizer Fondbranche kratzt an der Billionen-Grenze. Wie der Branchendienst Swiss Fund Data vermeldete, erreichte das Vermögen der in der Schweiz gehandelten Anlagefonds letzten August rund 914 Milliarden Franken.

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Die Europäische Investitionsbank finanziert die Forschung am Genfer CERN. Dies, indem sie dem Teilchenbeschleuniger eine Kreditfazilität von 250 Millionen Franken leistet. Das Geld wird zum Bau des nächsten CERN-Grossprojekts benötigt, dem High Luminosity Large Hadron Collider.

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