UBS verbessert den Anlegerschutz

Die Grossbank senkt die Limite bei der Verleihung von Aktien in ihrem ETF-Geschäft.

Die UBS macht das ETF-Geschäft für ihre Kunden sicherer. Sie hat ihre Limite für das Securities Lending bei den ETF auf 50 Prozent gesenkt. Das heisst, höchstens die Hälfte aller Aktien in einem ETF darf die UBS an eine Gegenpartei verleihen.

Die Limite gelte bereits seit dem 1. April. Mitgeteilt habe die UBS ihre Entscheidung aber erst am 12. Mai, schrieb das Branchenportal «Securitieslendingtimes» kürzlich. Mit der Limite von 50 Prozent hält die UBS die UCITS-Direktive mehr als ein.

BlackRock reagierte bereits 2012 auf Druck der Kunden

Diese erlaubt eine Ausleihquote von 100 Prozent, worauf die UBS in ihrem Statement hingewiesen habe. Auch zuvor sei die Ausleihquote bei der UBS immer tiefer gewesen. Nun aber habe sie entschieden, in allen ihren Aktien-ETF die Limite auf 50 Prozent zu senken.

UBS ist zusammen mit BlackRock der führende ETF-Anbieter in der Schweiz. BlackRock hatte die Securities-Lending Limite für ihre iShares-ETF bereits 2012 auf 50 Prozent gesenkt. Dies geschah auch auf Druck von Kunden. Die Ausleihung von Aktien birgt ein Gegenparteirisiko.

Wird die Gegenpartei während einer Transaktion zahlungsunfähig, kann auch der ETF die entsprechenden Assets verlieren. Die Gegenparteien sind in der Regel Investmentbanken, Makler oder Broker. Securities Lending wird von ETF-Anbietern betrieben, um die Rendite zu erhöhen beziehungsweise die Managementkosten für die Anleger zu senken.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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