UBS: Erstes Fazit zum Handy-Bezahlsystem

Im Beauty-Salon mit dem Handy bezahlen: Die UBS lancierte dazu im Sommer das System SumUP. Nun legt die Bank erstmals Zahlen vor.

Zahlen übers Handy: Was in den USA bereits im grossen Stil betrieben wird, bietet auch in der Schweiz Potenzial. Das haben die hiesigen Finanzdienstleister erkannt – und liefern sich nun ein Rennen um den neuen Markt.

So auch die grösste Bank des Landes, die UBS. Sie lancierte diesen Sommer zusammen mit dem Anbieter SumUP PIN+. Dieses soll es vor allem Kleinunternehmen ermöglichen, ohne teures Terminal bargeldlose Zahlungen entgegen zu nehmen. Dazu werden Smartphones mit einem einfachen Lesegerät kombiniert, das die Karten von Kunden erfassen kann. Die Transaktion wird dann übers Handy abgewickelt (mobile point of sale).

Bereits 2'000 Geräte verkauft

Nun legt die Grossbank nach vier Monaten Testzeit gegenüber dem «IFZ Retail Banking Blog» die Karten auf den Tisch. Die UBS gibt sich «sehr zufrieden» über den Anlauf des Projekts; bereits seien 2'000 Geräte verkauft worden.

Der durchschnittliche Betrag pro Transaktion liege bei 100 Franken, berichtet die Grossbank weiter. Die Nutzer der Technologie stammten dabei aus ganz unterschiedlichen Branchen, allen voran Retail, aber auch Taxidienste oder Beauty-Salons und Coiffeure.

Beauty und Taxi

sumup

Die UBS ist indes längst nicht das einzige Finanzunternehmen, welches das Handy zum Portefeuille machen will. Kürzlich lancierte die Migros Bank eine App zur Bezahlung von Smartphone zu Smartphone (P2P); mit ähnlichen Angboten unterwegs sind auch die PostFinance und ZKB.

SIX lanciert mCashier

Die Börsenbetreiberin und Zahlungsabwicklerin SIX startete ihrerseits letzten September die App mCashier. Diese gleicht der SumUP-Dienstleistung der UBS und ermöglich die Verarbeitung von Debit- und Kredit-Transaktionen.

Nun muss sich zeigen, welches Angebot das Rennen macht. Denn in diesem Geschäft ist die so genannte Convenience ein wichtiger Faktor – die Nutzer wollen nicht über zig verschiedene Apps zahlen, sondern suchen die eine Lösung, die alle Dienste zusammenfasst.

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NEWS GANZ KURZ

Avaloq

Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

Fondsmarkt

Die Schweizer Fondbranche kratzt an der Billionen-Grenze. Wie der Branchendienst Swiss Fund Data vermeldete, erreichte das Vermögen der in der Schweiz gehandelten Anlagefonds letzten August rund 914 Milliarden Franken.

EIB

Die Europäische Investitionsbank finanziert die Forschung am Genfer CERN. Dies, indem sie dem Teilchenbeschleuniger eine Kreditfazilität von 250 Millionen Franken leistet. Das Geld wird zum Bau des nächsten CERN-Grossprojekts benötigt, dem High Luminosity Large Hadron Collider.

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