Eric Syz: Starker Franken ist gut für Privatbanken

Die Aufhebung des Euromindestkurses und die Einführung von Negativzinsen hat in der Privatbankenszene für Aufruhr gesorgt. Doch gibt es in der gegenwärtigen Konstellation auch einen positiven Effekt, wie der Genfer Privatbankier Eric Syz findet.

Geringere Erträge, gesunkene Portfoliostände und eine Schweizerische Nationalbank, die für das Geldbunkern die Banken zur Kasse bittet: Die Privatbanken gelten als Leidtragende der Massnahmen der SNB im Kampf um die Frankenaufwertung.

Dabei geht eins vergessen: Der starke Franken ist nach wie vor ein Symbol für eine politisch und auch wirtschaftlich stabile Schweiz, wie Eric Syz (Bild), Chef und Hauptaktionär der Privatbank Syz, zur Nachrichtenagentur «Bloomberg» sagte.

«Man darf nicht vergessen, dass die indirekten Konsequenzen auch positiv sein können», so der Genfer Bankier. «Der Franken wird angesichts der grossen Probleme in der Euro-Währungszone als sicherer Hafen angesehen. Wird der Euro wegen der EZB-Geldpolitik weiter geschwächt, kann dies zu signifikanten Zuflüssen von Kundengeldern führen.»

Politische Unsicherheiten in der EU

Der 57-jährige Syz erwartet keine Erholung des Euro in den kommenden Monaten. Im Gegenteil: Das Quantitative Easing der EZB und die Wirtschafts- und Schuldenkrise in Griechenland würden die Währung wohl unter die Franken-Parität drücken.

Politische Unsicherheiten in Portugal, Spanien und auch in Grossbritannien könnten Investoren dazu bewegen, die Schweiz als sicheren Hafen anzusteuern, so Syz.

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Der Hedgefonds-Anbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Offenbar verzögern sich die Verhandlungen um eine zweite Finanzierungsrunde.

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Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt.

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Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

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Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

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Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

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