Credit Suisse: Brady Dougan und Tidjane Thiam spannen zusammen

Der scheidende und der designierte CEO der Credit Suisse sind dicke Freunde. Das wollen sie am heutigen Mittwoch auf dem Zürcher Paradeplatz unter Beweis stellen.

Spätestens seit der historischen Medienkonferenz vom vergangenen 10. März wissen wir, dass Brady Dougan und Tidjane Thiam auch persönlich grosse Stücke aufeinander halten.

Mehrmals in seiner dreisprachigen Rede betonte der designierte Konzernchef Thiam damals, dass ihn mit dem noch amtierenden CEO Dougan seit einigen Jahren eine enge Freundschaft verbinde. Brady Dougan nickte bei diesen Statements jeweils zustimmend.

Anlagetipps und Versicherungsfragen

Ihre Freundschaft wollen beide nun unter Beweis stellen – jeder auf seine Art, doch gemeinsam nach dem neusten Motto der Credit Suisse: «Endlich bekomme ich, was ich von einer Anlageberatung erwarte.»

An einem Stand vor dem Hauptsitz der Credit Suisse am Zürcher Paradeplatz wird Brady Dougan heute Mittag den interessierten Passanten seine besten Anlagetipps verraten, während Tidjane Thiam gleichzeitig zu Versicherungsfragen Red und Antwort stehen möchte.

Nicht bloss ein Lippenbekenntnis

Wie wir wissen, hat Dougan bei der Credit Suisse bisweilen sehr gut verdient, so dass er sich auch Gedanken darüber machen musste, wie er sein Geld sinnvoll anlegt. Diese Überlegungen will er nun mit der Bevölkerung teilen. Und Thiam hat sich in den vergangenen Jahren als Assekuranzmanager weltweit einen Namen gemacht. Auch davon sollen am heutigen Mittwoch möglichst viele Leute profitieren.

Dem weiteren Vernehmen nach wollen die beiden Manager mit dieser Aktion auch beweisen, dass der neue Anspruch der CS nicht bloss ein Lippenbekenntnis ist, sondern man den hohen Erwartungen der Klientel pragmatisch begegnen will.

Eine nette Geste

Für Dougan stellt dieses Vorhaben zugleich eine nette Geste dar, sich von unserem Land und dessen Bevölkerung zu verabschieden, während Thiam diese Gelegenheit nutzen kann, um mit den Schweizerinnen und Schweizern unkonventionell auf Tuchfühlung zu gehen.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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