ZKB hat App für Apple Watch am Start

Die Zürcher Kantonalbank nimmt bei den Apps für intelligente Uhren eine Vorreiterrolle ein. Bald lässt sich der Kontostand auf der Uhr ablesen.

Seit letzten Freitag kann man die Smartwatch von Apple online vorbestellen. Nach nur wenigen Stunden meldete Apple: Ausverkauft! Und dies zehn Tage bevor das neue Gadget überhaupt ausgeliefert wird.

Offiziell kommt die intelligente Uhr am 24. April in die Läden – zumindest in den USA, Deutschland und einigen anderen Ländern. Die Schweiz muss sich noch gedulden.

Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) ist für das anstehende Grossereignis vorbereitet. Eine Smartwatch-App für die Apple Watch sei bereits fertig entwickelt, lässt die Bank gegenüber finews.ch ausrichten. Die App werde umgehend nach dem Verkaufsstart, das heisst nach dem man die Funktionalität auf der Apple Watch getestet habe, lanciert.

App für Android kommt am Freitag

Für Besitzer von Smartwatch-Uhren mit einem Android-System hat die ZKB ebenfalls eine App entwickelt. Nach Angaben der Bank steht sie ab dem 17. April gratis zum Download bereit.

Worum geht es genau? Mit der App liessen sich der aktuelle Kontostand und die drei letzten Transaktionen anzeigen. Ein Login in die E-Banking-Mobile-App sei dabei nicht nötig, falls man die entsprechenden Konfigurationen vorgenommen habe, berichtete das Informatikportal «inside-it.ch».

Noch keine Bezahlfunktion

Nicht möglich ist allerdings das Bezahlen von Gütern und Dienstleistungen mittels dieser App. Ein solches Bezahlmodell sei nicht geplant, so die ZKB.

Die ZKB die erste Bank, welche die Apps für Smartwatches ihren Kunden zur Verfügung stellt. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Konkurrenz mit ähnlichen Produkten nachziehen wird.

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Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

Gottex

Der angeschlagene Vermögensverwalter Gottex will den Nennwert seiner Aktien von 1 auf 0,10 Franken senken. Darüber sollen die Aktionäre am 30. Dezember an einer ausserordentlichen GV befinden. Das Unternehmen hat erst kürzlich die zweite Runde einer Rekapitalisierung abgeschlossen.

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

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