Der Image-Schaden der UBS in einer Zahl

Die UBS hat in den letzten Jahren immer zu den global tätigen Banken mit dem höchsten Markenwert gehört. Das tut sie nach 2014 zwar noch immer. Doch hat sie ihre Rolle in diversen Skandalen zurückgeworfen.

Um das Vertrauen in die UBS ist es gemäss einer Bewertung des Researchunternehmens Millward Brown deutlich schlechter bestellt als im Vorjahr. Denn der Markenwert des grössten Vermögensverwalters der Welt sackte um ganze 18 Prozent auf noch 7,9 Milliarden Dollar ab, wie aus dem jüngst veröffentlichten «Top 100 BrandZ»-Report hervorgeht.

Das sind 1,8 Milliarden Dollar weniger als im Report von 2014 berechnet wurden. Die UBS landete damit auf dem zehnten Platz der «wertvollsten global tätigen Banken». Im Jahr zuvor war es der 6. Platz gewesen. 

Aufarbeitung von Skandalen

Nominal noch mehr an Markenwert verlor die HSBC, doch wurde ihre Spitzenposition als wertvollste Bankenmarke mit einem Wert von 24 Milliarden Dollar dadurch nicht angetastet.

Bankenmarken Ranking 1

In der Studie wird nicht näher auf die Gründe des sich im Markenwert niederschlagenen massiven Image-Verlustes der UBS eingegangen. Aber es liegt auf der Hand, dass die medial begleitete Aufarbeitung und milliardenteure Bereinigung diverser Skandale der Grund dafür sind. 1,8 Milliarden Dollar: Das ist die Zahl, welche den Image-Verlust der UBS wiedergibt.

Wiederaufbauarbeit zunichte gemacht

Das operative Geschäft kann dafür nicht herhalten, hat die UBS doch ihre Position als grösster Vermögensverwalter gefestigt und mit dem Rückbau ihrer Investmentbank ein Musterbeispiel für die Branche gesetzt.

Die erfolgreiche Wiederaufbauarbeit ihrer Marke in den Jahren nach der Finanzkrise hat die UBS damit zum Teil wieder zunichte gemacht – nimmt man die Entwicklung ihres Markenwertes als Massstab. 2013 hatte war ihre Marke mit rund 7,4 Milliarden Dollar bewertet worden. Ihr Wert jetzt ist nur noch geringfügig höher.

UBS ist nur ein Zwerg

Die Studie von Millward Brown hat auch Eigenheiten, die beachtet werden müssen: So ist der an sich gute 10. Rang der UBS-Marke unter den global tätigen Banken nicht mehr so gut, wenn man sich die absoluten Werte der sonst noch genannten Banken anschaut: Da ist eine Wells Fargo mit 59,3 Milliarden Dollar oder eine hierzulande fast unbekannte US Bank mit 14,8 Milliarden Dollar.

Bankenmarken Rank 2

Millward Brown zählt diese Institute aber zu den regionalen Banken führt sie in einer eigenen Rangliste.

Ein Zwerg ist die UBS-Marke gegenüber den stärksten Unternehmensbrands überhaupt. Apple bringt mit seiner Marke 247 Milliarden Dollar auf die Waage.

 

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

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Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

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Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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