US-Steuerstreit: Die NKB ist aus dem Schneider

Die Nidwaldner Kantonalbank muss fast eine Million Dollar den US-Behörden zahlen, schafft damit aber die «grösstmögliche Rechtssicherheit» für Kunden, Mitarbeiter und Geschäftspartner.

Auch die Nidwaldner Kantonalbank (NKB) hatte einige US-Steuerflüchtlinge als Kunden. Dafür wird sie von der amerikanischen Justiz zur Rechenschaft gezogen und muss insgesamt 856'000 Dollar zur Regelung dieser Angelegenheit bezahlen, wie einem Communiqué vom Donnerstag zu entnehmen ist. 

Die Einigung erfolgt auf Grund der Ende August 2013 vom Eidgenössischen Finanzdepartement und dem US-Justizdepartement unterzeichneten Erklärung zur Beilegung des Steuerstreits von Schweizer Banken mit den USA. Mit dem Abschluss des US-Steuerprogramms werde für Kunden, Mitarbeitende und Geschäftspartner der NKB die «grösstmögliche Rechtssicherheit» geschaffen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Amerikaner mit Bezug zum Kanton Nidwalden

Das Geschäftsmodell der NKB sei auf das lokale Bankgeschäft im Kanton Nidwalden ausgerichtet. Dennoch führten einige US-Kunden – mit einem Bezug zum Kanton Nidwalden – eine Geschäftsbeziehung mit der NKB. Abklärungen ergaben, dass einige dieser Kunden ihre Steuerpflichten gegenüber den USA nicht ordnungsgemäss erfüllten, wie die Bank schreibt.

Doch die Bezahlung der 856‘000 Dollar an die US-Behörden hat keinen Einfluss auf das Ergebnis des laufenden Jahres. Die NKB habe bereits im Dezember 2013 eine entsprechende Rückstellung vorgenommen, heisst es weiter. Diese decke die Kosten der Teilnahme am US-Programm vollumfänglich.

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