UBS publiziert Quartalsergebnis früher als geplant

Um angeblich «Transparenz zu schaffen und gewissen falschen und irreführenden Informationen entgegenzutreten», hat die UBS ihre für Dienstag angekündigten Semesterzahlen bereits am Montag publiziert.

Die Bank erzielte im zweiten Quartal 2015 einen Reingewinn von 1,2 Milliarden Franken, was einer Steigerung von 53 Prozent gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresergebnis entspricht.

Das Ergebnis im zweiten Quartal habe erneut die Gewinnstabilität und -diversifikation, die Stärke des Geschäftsmodells und die Vorteile einer frühzeitig definierten und diszipliniert umgesetzten Strategie unter Beweis gestellt, teilte die UBS am Montag weiter mit.

Der den Aktionären zurechenbare Reingewinn im ersten Halbjahr 2015 stieg um 73 Prozent auf 3,2 Milliarden Franken.

Vage Angaben

Zu den irreführenden Informationen wollte sich die UBS gemäss verschiedenen Medienangaben nicht weiter äussern. Die «Sonntagszeitung» hatte am vergangenen Wochenende gemeldet, die Schweizer Grossbank werde einen Gewinn von 1,5 Milliarden Franken erzielen. Wie eingangs erwähnt, war es nun 1,2 Milliarden Franken. Die Angaben der Zeitung scheinen wie aus der Luft gegriffen.

Trotzdem bleibt es unklar, weshalb die UBS die Präsentation ihrer Quartals- und Semesterzahlen vorgezogen hat. Weitere Informationen könnten an der für Montagmorgen kurzfristig angeberaumten Medienkonferenz folgen.

Geopolitische Probleme ungelöst

Wie schon in den vergangenen Jahren würden voraussichtlich saisonale Effekte die Erträge und Gewinne im dritten Quartal beeinflussen, heisst es in der Pressemitteilung vom Dienstag weiter. Ausserdem blieben viele der zugrunde liegenden gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen und geopolitischen Probleme bestehen und würden in absehbarer Zukunft wahrscheinlich nicht gelöst werden.

«Trotz bestehender und neuer Herausforderungen setzen wir uns weiterhin für die disziplinierte Umsetzung unserer Strategie ein, um so den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu sichern und für unsere Aktionäre nachhaltige Renditen zu erwirtschaften», war von der UBS weiter zu erfahren.

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Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

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Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

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Crealogix

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