Nationalbank: Es bleibt bei den Negativzinsen

Schlechte Nachrichten für Banken und Vermögensverwalter: Die Schweizerische Nationalbank hält an ihrer Negativzins-Geldpolitik fest. Der Franken sei noch immer überbewertet.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) belässt das Zielband für den Dreimonats-Libor bei -1,25 bis -0,25 Prozent. Der Zins auf den Sichteinlagen bei der Nationalbank betrage damit unverändert -0,75 Prozent, teilte die SNB anlässlich ihrer geldpolitischen Lagebeurteilung am Donnerstag mit.

Trotz einer leichten Abschwächung bleibe der Franken insgesamt immer noch deutlich überwertet. Die negativen Zinsen in der Schweiz und die Bereitschaft der SNB, bei Bedarf am Devisenmarkt aktiv zu sein, machten Anlagen in Franken weniger attraktiv, hiess es weiter.

Vornehmlich für Privatbanken und Vermögensverwalter sind dies schlechte Nachrichten. Aufgrund des Negativzinses auf den Sichteinlagen müssen Institute mit hohen Einlagen bei der SNB hohe Beträge leisten. Dies hat nicht nur auf die Gewinne gedrückt. Auch ausländische Kunden gingen verloren, nachdem ein Teil der Institute die höheren Kosten auf die Kunden abwälzen wollte.

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Die Valartis Bank erwartet den Vollzug ihres Verkaufs der Liechtensteiner Tochterbank an die Hongkonger Citychamp Watch & Jewellery Group im Verlaufe des kommenden dritten Quartals. Der Genehmigungsprozess in Hongkong dauere länger als üblich.

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Mit dem Fintech-Jointventure Finform wollen die Postbank und das ETH-Spinoff Axon Ivy die Industrialisierung von Bankenprozessen neu gestalten. Insbesondere soll Banken geholfen werden, die stetig wachsende Formularflut zu bewältigen.

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