So empfängt die UBS künftig ihre besten Kunden

Meeting-Raum der UBS in Osaka

Meeting-Raum der UBS in Osaka

Die neuen Sitzungszimmer sind grosszügig gestaltet und vom Design her nüchtern gehalten, wie ein Augenschein von finews.ch in Zürich gezeigt hat.

Die einst dicken Vorhänge vor den Fenstern sind im Zeitalter des automatischen Informationsaustausches verschwunden – die Kunden haben freie Sicht auf den Paradeplatz und auf die Bahnhofstrasse.

In den schwarzen ledernen Stühlen sitzt es sich bequem, und sie lassen sich leicht verschieben. Hier nimmt die Bank auf die mehrheitlich ältere Kundschaft Rücksicht.

UBS Meeting room 500

Der Besprechungstisch fühlt sich qualitativ hochwertig an und ist es auch, wie Dirk Klee (Bild unten), Chief Operation Officer (COO) im UBS Wealth Management, gegenüber finews.ch versichert.

«Wir haben nur edle Materialien verbaut und verwenden mehrheitlich Möbel von Schweizer Herstellern», so Klee, der für die Umsetzung des neuen Designs verantwortlich ist.

Klee Dirk 500

In Zürich wird die vermögende und sehr vermögende Kundschaft bereits seit einigen Monaten in den neuen Sitzungszimmern beraten. Die Standorte in Singapur, Hongkong und Osaka baute die UBS erst kürzlich um. Und in den kommenden Jahren sollen alle UBS-Private-Banking-Standorte das Lifting im neuen Design erhalten.

Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe

Die UBS lässt sich die Erneuerung auch einiges kosten. Genaue Angaben zum Preis macht sie zwar nicht, aber laut Klee handelt es sich um einen hohen zweistelligen Millionenbetrag. Der Umbau sei aber ohnehin notwendig gewesen, da einige UBS-Standorte in die Jahre gekommen seien, ergänzt der COO.

UBS Empfangsbereich 500

Die Konzeption des Empfangsbereichs und der Meeting-Räume hat die UBS nicht etwa einem Star-Designer überlassen, sondern selber entworfen – unter Mithilfe der Kunden. Die UBS erhob an den jeweiligen Wealth-Management-Standorten mittels Umfragen die Bedürfnisse der Kunden.

Der Kunde soll spüren

So entstand ein einheitliches Design, das nun weltweit Anwendung findet. Das einzige Lokalkolorit sind die Bilder an den Wänden – «dabei handelt es sich selbstverständlich um Originale», betont Klee.

Ähnlich dem Flagship-Store eines Konsumgüter-Herstellers will nun auch die UBS Präsenz markieren: «Der Kunde soll spüren, wofür die UBS steht, wenn er in die Beratung kommt», sagt Klee und unterstreicht, dass die UBS-spezifische Attribute wie Professionalität, Qualitätsbewusstsein und Swissness auch im Design zum Ausdruck kommen.

Hightouch und Hightech

Doch ist die Neugestaltung von Empfangsbereichen und Meeting-Räumen nicht obsolet im Zeitalter der fortschreitenden Digitalisierung? «Nein», antwortet Klee.

Auch in der Fintech-Welt bleibe der persönliche Kontakt enorm wichtig. «Die neue Welt im Private Banking ist eine Kombination aus Hightech und Hightouch», erklärt der UBS-Manager.

 

 

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NEWS GANZ KURZ

Gottex

Der Hedgefondsanbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Das Unternehmen begründet die Verschiebung mit einem Verzug in den Verhandlungen um eine zweite Finanzierungstranche nach den Rekapitalisierungs-Massnahmen vom Sommer.

UBS

Die Grossbank UBS hat mit einer Zahlung von 15 Millionen Dollar an die US-Börsenaufsicht SEC ein Verfahren um den Verkauf komplizierter Derivate an Privatkunden beigelegt. Die Zahlung erfolgte, weil die UBS ihre Broker nicht standesgemäss ausgebildet habe.

Avaloq

Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

Deutsche Bank

Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

Valartis

Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

Aargauer Kantonalbank

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

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