Thurgauer KB beendet Zusammenarbeit mit Wellershoff & Partners

Die Thurgauer Kantonalbank (TKB) arbeitet im Anlagegeschäft künftig mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) zusammen. Die TKB werde ihr Angebot im Anlagebereich im Laufe des Jahres schrittweise auf die Anlagestrategie der ZKB ausrichten, teilte die TKB am Donnerstag mit.

Das Nachsehen hat dabei das Beratungsunternehmen Wellershoff & Partners, das vom ehemaligen UBS-Chefökonom Klaus Wellershoff gegründet worden ist. Bislang hatte Wellershoff die Anlagepolitik der TKB festgelegt. Nun lässt die Bank den Kooperationsvertrag im Frührjahr 2017 auslaufen.

Grösseres Angebot

Für die ZKB spreche ihre massive Stärkung ihrer Kompetenzen und ihres Angebotes im Zuge der Übernahme von Swisscanto, so die TKB. Mit dieser Zusammenarbeit könne die TKB ihr Profil im Anlagegeschäft stärken und das Angebot weiter entwickeln. Die TKB will aber weiterhin mit eigenen Beratern ihre Kunden betreuen, wie es weiter hiess.

Investitionen ins digitale Kanäle

Denn die neue Strategie bis 2020 richte sich insgesamt auf eine Stärkung der Kundenberatung. Dafür will die TKB auch digitaler werden und in elektronische Kanäle und Dienstleistungen investieren. Auch Kooperationen mit Partnern seien vorstellbar. Doch solle der direkte Kontakt mit den Kunden unter der Kontrolle der TKB bleiben.

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NEWS GANZ KURZ

SIX

Die Netzwerkprobleme der SIX sind nun vollständig behoben. Die Ursachen seien identifiziert. Die Systeme würden seit Mittwoch wieder stabil und ohne weitere Unterbrüche laufen. Die SIX hatte während über zwei Tagen mit grossen Netzwerkstörungen gekämpft, insbesondere der Zahlungsverkehr war betroffen gewesen.

Fondsmarkt

Das Vermögen der in der Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds erreichte im Mai 2016 rund 894 Milliarden Franken. Dies entspricht im Vergleich zum Vormonat einer Zunahme von knapp 20 Milliarden Franken oder 2,2 Prozent. Die Nettomittel-Zzuflüsse betrugen rund 340 Millionen Franken.

Postfinance

Die Postbank beteiligt sich am Kölner Fintech-Startup Moneymeets. Dieses betreibt eine Online-Plattform in den Bereichen Multibanking, Personal Finance Management und Versicherungen. Angestrebt ist ein Wissenstransfer, der Postfinance den Vorstoss in neue Geschäftsfelder ermöglichen soll.

Credit Suisse

Die Credit Suisse hat zum dritten Mal ihre Studie zum Finanzplatz Schweiz veröffentlich. Darin legt die Bank die Entwicklungen der letzten zwei Jahre dar, vergleicht die Positionierung internationaler Finanzplätze und geht auf Trends ein. Ausserdem sind in der Studie Faktoren für den zukünftigen Erfolg des Finanzplatzes definiert und es werden Handlungsempfehlungen sowohl für Marktteilnehmer als auch für Politik und Regulatoren gegeben.

Thurgauer Kantonalbank

Das Wahlprozedere für den Bankrat der Thurgauer Kantonalbank ist bestätigt worden. Der Thurgauer Grosse Rat hat eine parlamentarische Initiative von drei SVP-Kantonsräten abgelehnt: Darin wurde verlangt, dass künftig das Parlament neue Mitglieder für den Bankrat vorschlagen kann - und nicht mehr die Regierung.

Banken-Rating

Die Ratingagentur Fitch hat das Langfristrating für die UBS auf «A+» von bisher «A» erhöht. Die Erhöhung der Langfristratings für UBS AG und UBS Schweiz reflektiere die Kapitalposition der Gruppe. Die Gruppe sei damit in der Lage, die vorrangigen Verpflichtungen auch im Liquidationsfall zu decken. Das Langfristrating für die Credit Suisse bleibt bei «A».

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