Fintech: Eintrittshürden sollen tiefer werden

Tiefere Eintrittshürden (Bild Shutterstock)

Darauf warten die Schweizer Fintechs schon lange: Dass für ihre Art von Unternehmung eine andere Bewilligungspraxis gilt als für Banken. Der Bundesrat hat die Rufe nun erhört: Er hat das Eidgenössische Finanzdepartement (EFD) beauftragt, Konzepte für eine andere Regulierung von Fintech-Unternehmen auszuarbeiten, wie er am Mittwoch mitteilte.

Das heisst, dass für Fintech-Unternehmen eine sogenannte «Innovatoren-Lizenz» – im Gegensatz zu einer Banklizenz – in Sichtweite kommt. Der Bundesrat hat nämlich erkannt, dass die Anforderungen, die für die Bewilligungserteilung von Banken gelten, für Fintechs zu hoch und unsachgerecht sind. Fintech-Dienstleistungen stünden ausserhalb des banktypischen Kerngeschäfts.

Eigene Bewilligungskategorie

Es solle daher nach Wegen gesucht werden, neue innovative Unternehmen entsprechend ihrem Risikopotenzial entweder ganz von der Bankengesetzgebung auszunehmen oder die Anforderungen an die Bewilligungserteilung verhältnismässig auszugestalten, heisst es.

Vor diesem Hintergrund soll das EFD eine eigenständige Bewilligungskategorie für Fintechs prüfen. Erste Konzepte soll das Finanzdepartement im Herbst vorlegen.

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Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

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Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

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Die Valartis Gruppe hat den Vollzug der Übernahme der Liechtensteiner Tochter an die Citychamp Watch & Jewellery Group aus Hongkong abgeschlossen. Damit ist die letzte Voraussetzung für die Umsetzung der Sanierungspläne erfüllt.

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Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat in Eigenregie eine neue Anleihe in der Höhe von 200 Millionen Franken aufgelegt. Die Laufzeit beträgt 8 Jahre, der Coupon 0,02 Prozent.

digitalswitzerland

DigitalZurich2025, die Standortinitiative für digitale Innovation, wird zu «digitalswitzerland» umbenannt und damit auf die ganze Schweiz ausgeweitet. Zudem lanciert sie mit «Education Digital» eine Webplattform zu relevanten Aus- und Weiterbildungen rund um das Thema Digital.

Fondsmarkt

Die Schweizer Fondbranche kratzt an der Billionen-Grenze. Wie der Branchendienst Swiss Fund Data vermeldete, erreichte das Vermögen der in der Schweiz gehandelten Anlagefonds letzten August rund 914 Milliarden Franken.

EIB

Die Europäische Investitionsbank finanziert die Forschung am Genfer CERN. Dies, indem sie dem Teilchenbeschleuniger eine Kreditfazilität von 250 Millionen Franken leistet. Das Geld wird zum Bau des nächsten CERN-Grossprojekts benötigt, dem High Luminosity Large Hadron Collider.

Finma

Die Eidgenössische Finanzmarkt-Aufsicht Finma nimmt ihre digitale Zustellplattform in Betrieb. Diese ermöglicht es den Beaufsichtigten und Prüfgesellschaften, Jahresberichte und weitere Dokumente elektronisch einzureichen. Mit SuisseID lassen sich die Dokumente zudem elektronisch signieren.

UBS

Mit einer Performance von durchschnittlich 0,5 Prozent schnitten die Pensionskassen im August leicht besser ab als im Monats-Durchschnitt seit Jahresbeginn. Das stellte der «Pensionskassen-Barometer» der Grossbank fest.

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