Der erste ausländische Robo-Advisor ist in der Schweiz angekommen

Thomas Bunnik, CEO und Gründer Pritle

Der Schweiz Markt für Online-Vermögensverwaltung bewegt sich: Nun bietet erstmals auch ein ausländischer Anbieter seine Robo-Advisor-Dienste hierzulande an.

Dabei handelt es sich um das niederländische Vermögensverwaltungsunternehmen Pritle. Die Online-Bank weitet ihr Angebot nun auch auf Kunden in der Schweiz sowie in Österreich aus, wie Pritle mitteilte.

Damit werde das Fintech-Unternehmen zum grössten unabhängigen Anbieter von automatisierter Vermögensverwaltung in Europa. Gleichzeitig ist Pritle der erste unabhängige ausländische Robo-Advisor in der Schweiz.

Gemäss den Angaben ist das 2014 gegründete Unternehmen in den Niederlanden sowie in Belgien seit dem Start enorm gewachsen.

Über 100 Millionen in den Niederlanden

«Mit derselben Vehemenz wollen wir nun auch in der Schweiz und in Österreich durchstarten,» erklärte Pritle-Gründer und Chef Thomas Bunnik. Schweizer Kunden müssten ihr Geld aber in Euro anlegen.

Gemäss weiteren Angaben nutzen in den Niederlanden bereits weit über tausend Kunden die Robo-Advisor-Dienste von Pritle und haben über die Plattform über 100 Millionen Euro angelegt.

Das Modell von Pritle sieht vor, «es jedem zu ermöglichen, sein Vermögen bequem und unkompliziert anzulegen». Bereits ab 10 Euro seien Investitionen möglich. Kunden können zwischen verschiedenen Anlagezielen wählen, beispielsweise Vorsorge, Kinderausbildung oder auch Weltreise, ihre Ziele festlegen und diese nachverfolgen.

Über 250'000 Euro umsonst

Auf Basis eines personalisierten Kundenprofils erstellt Pritle ETF-Portfolios, welche von Vermögensverwaltern wie Blackrock, Vanguard oder Statestreet betreut werden, wie es weiter heisst. Die quartalsweise vorgenommenen Umschichtungen sind umsonst. Pritle berechnet eine Jahresgebühr von 0,5 Prozent auf dem verwalteten Vermögen. Auf Beträge über 250'000 Euro fallen keine Gebühren an.

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Der Hedgefondsanbieter Gottex hat die Publikation seiner Halbjahreszahlen verschoben. Das Unternehmen begründet die Verschiebung mit einem Verzug in den Verhandlungen um eine zweite Finanzierungstranche nach den Rekapitalisierungs-Massnahmen vom Sommer.

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