Ex-Tages-Anzeiger-Chef wechselt zur UBS

Der frühere Chefredaktor des Tages-Anzeigers und heutige Verleger der Thurgauer Zeitung wird Chef der Kommunikation bei der UBS Schweiz.

Peter_HartmeierAb 1. Juni 2010 übernimmt Peter Hartmeier (Bild) die Leitung der Unternehmenskommunikation der UBS Schweiz. Dies umfasst die Gesamtverantwortung für die Öffentlichkeitsarbeit und die interne Kommunikation der UBS Schweiz.

Gleichzeitig übernimmt Christoph Meier, bisher Head Corporate Communications Schweiz, die Führung der Corporate Communications der Geschäftseinheit UBS Wealth Management. Dies umfasst die interne und externe Kommunikation des internationalen Vermögensverwaltungsgeschäfts und die internationale Medienarbeit aus der Schweiz heraus.

Michael Willi bleibt oberster Kommunikationschef

Peter Hartmeier und Christoph Meier werden an Michael Willi, Chief Communication Officer der UBS, berichten.

Peter Hartmeier stösst von der NZZ Gruppe zur UBS. Seit 2009 hat er als Präsident des Verwaltungsrates von Huber & Co. die verlegerische und publizistische Verantwortung für die Thurgauer Zeitung innegehabt.

«Intime» Kenntnisse

Ab 2001 war er während zwei Jahren Leiter der Unternehmenskommunikation des zweitgrössten Schweizer Verlages Tamedia, um dann für sieben Jahre als Chefredaktor die publizistische Verantwortung für den Tagesanzeiger zu tragen.

In seiner langen journalistischen und publizistischen Karriere hat Peter Hartmeier unter anderem fünf Jahre den Verband Schweizer Presse geführt und war auch Herausgeber und Co-Chefredaktor des Wirtschaftsmagazins «Bilanz».

Mit seiner Führungserfahrung, seinen Kommunikationsfähigkeiten und «intimen» Kenntnissen der Schweizer Medienlandschaft und Politik wird Peter Hartmeier gemäss Firmenangaben die Öffentlichkeitsarbeit der UBS im wichtigen Heimmarkt Schweiz verstärken.

 

 

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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