Bankenimage als Arbeitgeber ist angekratzt

Zwar zählen die beiden Schweizer Grossbanken weltweit noch zu den Top-50-Arbeitgebern, doch der gesamte Bankensektor hat an Attraktivität verloren.

Weltweit nannten in einer Befragung von Universum 130'000 Studenten der Wirtschafts- und Ingenieurswissenschaften ihren Favoriten unter den Arbeitgebern. Bei den Wirtschaftswissenschaftlern platzierten sich die UBS und die Credit Suisse auf den Rängen 30 und 31.

Die UBS setzt sich demnach vor die Credit Suisse. Beide Banken haben jedoch an Ansehen verloren. Im Vorjahr rangierte die Credit Suisse noch auf dem 25. Platz und somit vor der UBS, die sich auf Rang 28 platzierte.

Die Schweizer im Hintertreffen

Dieser Negativtrend lässt sich im gesamten Bankensektor bemerken. Goldman Sachs ist vom vierten Platz auf den zehnten abgerutscht und wurde von JP Morgan als beliebtestes Finanzinstitut abgelöst. Dieses rangiert auf dem neunten Platz, nach dem siebten im Vorjahr.

Die Schweizer Finanzvertreter sind im Vergleich mit ihren Konkurrenten eher im Hintertreffen. Neben den beiden Top-10-Finanzinstituten platzierten sich auch Morgan Stanley (Rang 17 / Vorjahr 15), die Deutsche Bank (20 / 19), Bank of America (22 / Neueinsteiger), sowie Citi (29 / 21) vor UBS und Credit Suisse.

Beliebtestes Schweizer Unternehmen unter den Studenten der Wirtschaftswissenschaften ist überdies Nestlé. Der Nahrungsmittel-Multi besetzt nach dem 24. Platz im Vorjahr nun Rang 21.

Die gesamte Rangliste finden Sie unter diesem Link.

 

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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