Sarasin: Krisenländer sind weniger nachhaltig

Eine neue Studie der Basler Bank Sarasin kommt zum Schluss, dass nachhaltige Länder eine höhere Performance bei Staatsanleihen erreichen.

Die Schuldenkrise hat die Kurse der Staatsanleihen vieler südeuropäischer Länder einbrechen lassen. Dabei sind auch die «traditionellen» Kreditratings an ihre Grenzen gestossen und wirken nicht mehr wie beabsichtigt als Indikation für die Zukunft, wie die Bank Sarasin in ihrer am Montag publizierten Studie schreibt.

Wie die Erhebung weiter zeigt, handelt es sich bei den betroffenen Ländern häufig um wenig nachhaltig agierende Volkswirtschaften. Dies hat einen negativen Einfluss auf die Performance der Staatsanleihen.

Vorbilder in Südamerika

Eine überaus positive Wertentwicklung verzeichnen demgegenüber Länder, die reich an Ressourcen sind und diese auch noch vergleichsweise effizient nutzen, wie beispielsweise einige Staaten aus Südamerika.

«Egal, ob ein Land im wirtschaftlichen, ökologischen oder gesellschaftlichen Sinn über seine Verhältnisse lebt, vorsichtige Anleger schützen sich vor solchen Überraschungen», sagt Burkhard Varnholt, Chief Investment Officer bei Sarasin.

Keine Angst vor Staats-Analysen

«Der einzige Weg, um sich vor solchen Überraschungen zu schützen, liegt in einer ganzheitlichen Nachhaltigkeitsanalyse. Und diese Analyse - das ist spätestens seit 2011 offenkundig - darf auch vor Staats-Analysen nicht halt machen. Den. Deshalb analysieren wir auch die Nachhaltigkeit von Staaten bevor wir deren Anleihen kaufen», so Varnholt weiter

Die Studie «Nachhaltige Erfüllung staatlicher Verpflichtungen – Nachhaltigkeit und Performance von Staatsanleihen» der Bank Sarasin (Autor: Balazs Magyar) ist in deutscher und englischer Sprache gegen eine Schutzgebühr von 50 Franken respektive 35 Euro (für Kunden gratis) erhältlich unter diesem Link.

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Die AXA Winterthur widmet die Jubiläumsausgabe ihres KMU-Kundenmagazins «Meine Firma» ausschliesslich den Kunden. In 75 Firmenporträts berichten Patrons über ihre Ambitionen und Wünsche. Ein aussergewöhnliches Kaleidoskop der Schweizer Wirtschaft.

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Die Grossbank hat für ihr mobiles Kartenterminal SumUp den Master of Swiss Apps Award sowie Gold in der Kategorie «Business». Zudem wurde die UBS Event App in der Kategorie «Enterprise» mit Gold ausgezeichnet. Best of Swiss Apps ist eine Initiative der Best of Swiss Web GmbH, der Simsa (Swiss Internet Industry Association), dem Schweizer Branchenverband der digitalen Wirtschaft und der Netzmedien AG, dem Fachmedien-Verlag für ICT und Business.

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Das Vermögen der in der Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds hat im Oktover 2014 rund 841 Milliarden Franken erreicht. Dies entspricht im Vergleich zum Vormonat einer Zunahme von fast 7 Milliarden Franken oder 0,8 Prozent.

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Die Alternative Bank Schweiz unterstützt bis im Herbst 2015 jeden Monat ein Projekt auf der Crowdfunding Plattform 100-days.net. Sie will damit besonders sozialen und ökologischen Ideen zum Erfolg verhelfen.

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Im Nachgang zur Übernahme der Nationale Suisse hat die Helvetia ihren Anteil an der Nationale Suisse auf mehr als 98 Prozent erhöht und wird nun das Verfahren zur Kraftloserklärung der verbliebenen Aktien von Nationale Suisse einleiten.

Firmenraider steigt bei BB Biotech ein

Der berühmt-berüchtigte US-Grossinvestor Paul E. Singer hat sich am Biotech-Unternehmen BB Biotech beteiligt, wie aus einer Pflichtmeldung der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange ersichtlich wurde. Der Amerikaner hatte bereits 2011 versucht, bei der Basler Firma Actelion Einfluss zu nehmen, war dann aber gescheitert. BB Biotech wollte dazu keine Stellung nehmen.

Swiss Life

Der Lebenversicherer ist seinen grössten Aktionär los: Talanx die über eine Tochter in Luxemburg gehaltene Beteiligung von zuletzt 5,03 Prozent an der Swiss Life im Wege einer Block-Transaktion zu einem Preis von 217 Franken je Aktie verkauft. Dabei hat der deutsche Versicherer einen Ertrag von 214 Millionen Euro erzielt. Talanx war seit 2009 Aktionär von Swiss Life.

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Bahren Shaari übernimmt Medienberichten zufolge ab Anfang nächsten Jahres den Chefposten bei der Bank of Singapore, eines der gewichtigsten Finanzinstitute im asiatischen Stadtstaat. Shaari ist dabei der Schweiz ganz nah: Bei UBS Wealth Management leitete er einst das Marketing für Südostasien und Australien.

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