Weniger Neugeld für die Zürcher Kantonalbank

Der Semestergewinn der Zürcher Kantonalbank ist leicht gesunken. Grund dafür ist ein im 1. Halbjahr 2011 schwächeres Handelsgeschäft.

Das Zürcher Staatsinsitut hat im 1. Halbjahr 2011 einen Konzerngewinn erzielt, der mit 357 Millionen Franken nur leicht unter dem Vorjahr liegt (-2,9 Prozent), wie die Zürcher Kantonalbank (ZKB) am Freitag mitteilte.

Erfreulich entwickelten sich im 1. Semester das Zinsen- wie auch das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft, während das Handelsgeschäft den Markt- und Währungsturbulenzen unterworfen war.

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Hohe Ertragsdiversität

Primär als Folge des tieferen Handelsgewinns hat sich der Bruttogewinn im ersten Semester 2011 gegenüber dem 1. Halbjahr 2010 um 7,4 Prozent auf 401 Millionen Franken zurückgebildet.

Unter dem Strich weist die ZKB für das 1. Semester 2011 einen Konzerngewinn von 357 Millionen Franken aus. Dass die Bank mit diesem Resultat nur unwesentlich hinter dem Vorjahresergebnis zurückliegt (-2,9 Prozent), hat sie gemäss eigenen Angaben neben den tieferen Wertberichtigungen einmal mehr ihrer «Ertragsdiversität» zu verdanken.

Kosten pro verdientem Franken gestiegen

Die Cost-/Income-Ratio (Geschäftsaufwand und Abschreibungen auf Anlagevermögen in Prozenten des Betriebsertrags) belief sich in der Berichtsperiode auf 64,6 Prozent .

Sie lag damit leicht über dem von der ZKB definierten Zielkorridor von 58 bis 64 Prozent (1. Semester 2010: 61,7 Prozent).

Börse belastet Kundenvermögen

Die Kundenvermögen erhöhten sich um 0,7 Milliarden auf 165,8 Milliarden Franken. Rund 2,4 Milliarden Franken vermochte die Bank als Netto-Neugeld zu gewinnen, während die gefallenen Aktienkurse an der Börse die Kundenvermögen um 1,7 Milliarden Franken schmälerten.

Im 1. Halbjahr 2010 hatte der Mittelzufluss noch 5,3 Milliarden Franken betragen. Rund 86,2 Milliarden Franken des Gesamtkundenvermögens stammt von Privatpersonen, 79,6 Milliarden Franken von Firmen und Institutionellen Anlegern.

Jahresresultat auf Vorjahreshöhe erwartet

Die ZKB erwartet für das 2. Semester 2011 keine Aufhellung des Marktumfelds. Dennoch geht die Bank nach heutiger Einschätzung davon aus, ein ähnlich gutes Resultat wie im Vorjahr zu erzielen.

Die ZKB sieht sich gemäss eigener Einschätzung im konjunkturell gesunden Wirtschaftsraum Zürich gut verankert und baut auf ihre Diversifikationsstrategie, die auch von den Ratingagenturen anerkannt werden. Fitch, Standard & Poor's und Moody's stufen die ZKB mit der Bestnote AAA respektive Aaa ein.

Die Zahlen im Detail finden Sie unter diesem Link.

Offene Stellen bei der Zürcher Kantonalbank finden Sie unter diesem Link.

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Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Die Ende Oktober angekündigte Lancierung der Beteiligungsgesellschaft BB Healthcare Trust plc an der London Stock Exchange wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Aktienplatzierungs-programms konnte in der Erstemission ein Platzierungsvolumen von GBP 150 Mio. realisiert werden. Der erste Handelstag im Premium Segment der Londoner Börse ist der 2. Dezember 2016 (ISIN: GB00BZCNLL95, Bloomberg-Ticker: BBH LN).

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Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

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Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

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Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

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Die Zurich Gruppe Deutschland hat den Altezza Bürokomplex in München erworben. Verkäufer des 2009 erbauten Bürogebäudes ist die Warburg-HIH Invest Real Estate. Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Beraten wurde Zurich bei der Transaktion durch Luther Köln.

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Mit Blick auf die Art Basel im amerikanischen Miami fasst die Schweizer Grossbank ihre erhebliche Kunstsammlung in einem neuen Bildband zusammen. Das Buch «UBS Art Collection: To Art its Freedom» wird an Januar 2017 erhältlich sein.

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Die europäische Ratingagentur Feri EuroRating Services und die Verlagsgruppe Handelsblatt haben die Schweizer Bank Vontobel als besten Asset Manager für Rohstoffe in Deutschland, Österreich und der Schweiz ausgezeichnet.

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