UBS rekrutiert dank UHNWI-Boom in Asien

Vom Stellenabbau will man bei der UBS in Asien nichts wissen. Hier werden neue Leute eingestellt, denn gemäss Aussichten steht weiterhin grosses Wachstum an.

Zu den jüngsten Neuanstellungen bei der UBS in Asien gehört Alun Branigan. Er wurde als Leiter der Corporate-Advisory-Gruppe in Singapur eingestellt, wie «Finance Asia» berichtet. Mit diesem Schritt baut die Bank ihr Ultra-High-Net-Worth-Team (UHNWI) weiter aus. Vor seinem Engagement bei der UBS war Branigan Mitgründer des Private-Equity-Funds Actis, der auf Emerging Markets spezialisiert ist.

300 Neuanstellungen dieses Jahr

Während die UBS weltweit 3'500 Stellen streichen will, scheint die Region Asien von dem Sparprogramm ausgeschlossen. Denn neben Branigan hat die Schweizer Grossbank zwei ehemalige Morgan-Stanley-Banker angeheuert. Henry Pang und Peter Tung stossen zur UHNWI-Division der Bank. Pang wird geteilter Leiter des China-International-Teams, während Tung als Leiter der Greater-China-Einheit zum Einsatz kommt.

Insgesamt sind in diesem Jahr im Wealth Management der UBS 300 Neuanstellungen getätigt worden. Alleine im Juli und August sind 100 neue Angestellte zur UBS in Asien gestossen, schreibt Kathryn Shih, Leiterin des Wealth Management für Asien-Pazifik in einem Memo, welches «Finance Asia» vorliegt.

2,82 Millionen Millionäre

Die Ausbautendenzen der UBS in der Region haben aber nichts mit Grössenwahn zu tun. Denn die Region entwickelt sich mehr und mehr zum Wachstumszentrum im internationalen Wealth Management.

Laut einer Studie von Julius Bär wird es bis im Jahr 2015 im Grossraum Asien 2,82 Millionen Millionäre geben – davon knapp die Hälfte in China, berichtet «ABS-CBN». Insgesamt werden die reichen Asiaten ein kumuliertes Vermögen von 8,8 Billionen Dollar zusammenbringen.

Hinter China wird Indien mit rund 400'000 HNWIs am zweitmeisten Millionäre stellen, gefolgt von Südkorea mit rund 310'000 Reichen. Neben den bekannten Wachstumsländern finden sich auf der Liste von Julius Bär auch die Philippinen. Bis 2015 soll es dort 38'000 Millionäre geben.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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