Schweiz gilt immer noch als Steueroase

Aus einer amerikanischen Studie geht hervor, dass die Schweiz trotz diverser Steuerabkommen noch immer als das Steuerparadies schlechthin gilt.

Laut einem Bericht der Non-Profit-Organisation Tax Justice Network, der von der Nachrichtenagentur «Reuters» zitiert wird, thront die Schweiz noch immer an der Spitze der Liste der Länder, die als Steuerparadiese bezeichnet werden.

Dies, obwohl die Eidgenossenschaft in jüngster Vergangenheit mit diversen Ländern neue Doppelbesteuerungsabkommen abgeschlossen hat – so auch mit den USA. Entsprechend ist auch die Qualität des Berichts etwas zu relativieren.

Schweiz macht den Hof

Solche Abkommen seien nur «widerwillig» mit entwickelten Ländern zustande gekommen, während die Schweiz gleichzeitig in Entwicklungsländern Steuersünder «den Hof mache», heisst es in dem Bericht weiter.

Die Bemühungen der Schweiz den Standards der OECD nachzukommen werden überdies als «ineffektiv» bezeichnet. «Die weitverbreitete Verstrickung [der Schweiz] in der Verwaltung und Benutzung von Trusts, Stiftungen und Offshore-Unternehmen stelle weiterhin eine bedeutende Hürde im Vorgehen gegen Steuerhinterziehung und rechtswidrige Finanztransaktionen dar», heisst es weiter.

Wo bleibt Delaware?

Welche anderen Länder angeschwärzt werden, wird hingegen nicht erwähnt. Und ob die hauseigene US-Steueroase Delaware in der Studie berücksichtigt wurde, ist auch nicht ersichtlich.

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NEWS GANZ KURZ

Moody's

Die Ratingagentur Moody's hat aufgrund einer neuen Bewertungsmethodik ihre Ratings diverse Schweizer Banken erneuert. Das langfristige Schuldenrating für die Institute Julius Bär, Vontobel, BCV, Berner Kantonalbank, Raiffeisen, Pictet, Banque Syz, BSI und Clientis wurde angehoben. Bestätigt wurden die Einstufungen für die Zürcher und die St. Galler Kantonalbank.

Swiss Life

Standard & Poor's hat das Rating für Swiss Life von «A-» mit Ausblick «positiv» auf «A» mit stabilem Ausblick erhöht. Begründet hat die Rating-Agentur dies mit der nachhaltigen, starken Kapital- und Ertragskraft von Swiss Life. Zudem werden die fortgeführt starke Profitabilität und das Risiko-Management positiv bewertet.

Anivo

Am 20. Mai 2015 geht der erste Online-Versicherungsbroker der Schweiz live. Auf www.anivo.ch lassen sich Versicherungsprodukte vergleichen. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, sich persönlich beraten zu lassen.

Pensionskassen

Einer Umfrage des Fondshauses Swisscanto bei 437 Schweizer Pensionskassen zufolge haben sich die Vorsorgewerke im letzten Jahr nicht schlecht geschlagen. Die Kassen konnten im Schnitt ihren Deckungsgrad deutlich steigern. Privatrechtlichen Werken gelang dabei im Schnitt eine Ausweitung von mehr als 3 Prozentpunkten. Angesichts von Negativzinsen wollen die Pensionskassen allerdings noch mehr Geld in Immobilien stecken.

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Die grösste Bank Deutschlands überlegt einen Rückzug aus London. Dieser könnte Realität werden, sollte sich Grossbritannien aus der EU verabschieden. Gemäss einem Bericht von «Spiegel Online» werde diese Option derzeit von einer Gruppe hochrangiger Manager der Deutschen Bank. Das Institut bestätigte diese Informationen.

Mobiliar

Forscher des Schweizer Sachversicherers Mobiliar haben eine neue Karte zur Hagelwahrscheinlichkeit in der Schweiz erstellt. Diese soll künftig online und in «real time» bewirtschaftet werden – indem die Bevölkerung ihre Wetter-Beobachtungen via SMS einsendet. Die Mobiliar handelt damit nicht ganz ohne Eigennutz: Nach eigenen Angaben zahlte sie in den letzten fünf Jahren über 260 Millionen Franken für Hagelschäden.

Swiss Life

Der Swiss-Life-Konzern hat 2014 sein Geschäftsvolumen im Kollektiv-Lebengeschäft weiter gesteigert und technische Rückstellungen gebildet. Die Prämieneinnahmen im BVG-Geschäft mit Firmenkunden erhöhten sich um 11 Prozent auf 8,2 Milliarden Franken. Um die finanzielle Stabilität und damit die Leistungsversprechen an die Versicherten zu garantieren, erhöhte die Swiss Life ihre Rückstellungen um 783 Millionen Franken. Zudem wurden 2014 dem Überschussfonds 265 Millionen Franken zugewiesen, was auch in Zukunft Überschüsse an die Versicherten ermöglicht.

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Die Crédit Agricole Financements (Suisse) hat im vergangenen Geschäftsjahr den Gewinn dank ausserordentlicher Erträgen um 14 Prozent auf 11,7 Millionen Franken gesteigert. Demgegenüber gingen das Ergebnis vor Steuern und der Bruttogewinn zurück.

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