Europas beste Business-Städte

Ein New Yorker Immobilienkonzern kürt London zur attraktivsten Business-Stadt Europas. Zürich schaffte es knapp unter die Top Ten.

Im Ranking, das die Firm Cushman & Wakefield seit 1990 durchführt, werden 14 Faktoren analysiert, welche die Attraktivität einer Geschäftsdestinantion beeinflussen.

Die Sieger der Rangliste sind London, Paris und Frankfurt. Den Schluss machen Birmingham, Lyon und Dublin auf den Plätzen 18 bis 20.

Zürich und Genf belegen die Plätze 10 und 11. Sowohl die Geschäftsstadt an der Limmat wie jene an der Rhone werden gelobt für die grosse Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal, die Telekommunikationsinfrastruktur, die Sprachenkompetenz und die guten Umweltbedingungen. Kritisiert werden die Lohnkosten sowie die Verfügbarkeit und die Kosten für Büroräumlichkeiten. Zürich erhält zudem gute Noten für den öffentlichen Verkehr.

Lebensqualität in Zürich und Genf sehr hoch

In einer etwas anders orientierten Studie schneiden Zürich und Genf regelmässig besser ab: Die Consultinggesellschaft Mercer publiziert bekanntlich regelmässig eine Lebensqualitäts-Rangliste auf einer weltweiten Vergleichsbasis. Während langen Jahren lösten sich hier Zürich und Genf auf den Plätzen 1 und 2 ab. Bei der letzten Ausgabe (2010) lag für einmal Wien an der Spitze. Nun, einmal gönnen wir unseren Nachbarn an der Donau den ersten Platz auch. Das soll aber nicht einreissen... Die nächste Mercer-Studie soll im November erscheinen.

Mercer bewertet die Sieger von Cushman and Wakefield übrigens sehr kritisch: Während Frankfurt immerhin noch die Top Ten erreicht (Platz 7), fallen Paris (34) und London (39) schwer ab. New York ist mit Platz 49 gerade eben noch auf der 50-plätzigen Liste.

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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