UBS: Neugeldzufluss und Druck auf Vermögen

Währenddem die UBS weiterhin Neugeldzuflüsse meldet, drücken die tiefen Kurse auf die Höhe der verwalteten Vermögen.

Der Neugeldzufluss im Wealth-Mangagement-Geschäft erreichte 3,8 Milliarden Franken, gegenüber 5,6 Milliarden im Vorquartal. Im internationalen Wealth-Management-Geschäft beliefen sich die Nettoneugeldzuflüsse auf 3,9 Milliarden Franken, verglichen mit 5,5 Milliarden im Vorquartal. Diese stammen mehrheitlich aus der Region Asia/Pacific und den Schwellenmärkten sowie von Ultra-High-Net-Worth-Kunden auf der ganzen Welt.

Partielle Abflüsse in Europa

Das europäische Onshore-Geschäft verzeichnete Nettoabflüsse von rund 1,5 Milliarden Franken im Zusammenhang mit dem Abgang von Kundenberatern, die durch eine frühere Akquisition in Deutschland zu UBS gekommen waren. Ohne diesen Effekt flossen dem europäischen Onshore-Geschäft Neugelder zu. Das grenzüberschreitende Geschäft in Europa registrierte Nettoabflüsse, hauptsächlich im grenzüberschreitenden Geschäft mit den Nachbarländern der Schweiz.

Die Last des Bärenmarkts

Die verwalteten Vermögen beliefen sich am 30. September 2011 auf 720 Milliarden Franken, was gegenüber dem 30. Juni 2011 einen Rückgang um 28 Milliarden darstellt. Die Abnahme ist hauptsächlich auf die massiven Kursverluste an den globalen Aktienmärkten im 3. Quartal zurückzuführen, konnte jedoch dank letztlich positiver Nettowährungseffekte gegen Quartalsende und durch Nettoneugeldzuflüsse teilweise kompensiert werden.

2025 Milliarden an verwalteten Vermögen

Konzernweit beliefen sich die verwalteten Vermögen am 30. September 2011 auf 2025 Milliarden Franken, gegenüber 2069 Milliarden am 30. Juni 2011. Dieser Rückgang ist primär auf die negative Marktperformance zurückzuführen und konnte durch die Abwertung des Schweizer Franken teilweise neutralisiert werden, wie die UBS schreibt.

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Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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