UBS: Der interne Lohngraben wird schmaler

Das Personal in der UBS-Investmentbank verdient immer noch viel mehr als im Rest des Konzerns. Doch die Unterschiede nähern sich dem historischen Tiefststand an. Die Zahl der Investmentbanker stieg weiter an.

Der neue Quartalsausweis zeigt, dass sich der erneute Verlust der UBS-Investmentbank tatsächlich auch auf der Personalseite niederschlägt. Die personnel expenses, also der Personalaufwand pro Kopf, lag um 13 Prozent tiefer als im gleichen Zeitraum 2010. Pro Investmentbank-Mitarbeiter wies die Bank im abgeschlossenen Quartal noch 75'900 Franken an Kosten auf – zwischen Juli und September 2010 waren es 87'800 gewesen.

Zum Vergleich: Konzernweit betrug die Kennzahl 57'000 Franken. Und in Wealth Management & Swiss Bank hatte die UBS im dritten Quartal 45'400 Franken an personnel expenses pro Kopf. Hier war die Zahl sogar leicht gestiegen: Im gleichen Vorjahresquartal hatte die UBS noch 43'200 Franken pro Mitarbeiter ausgegeben.

Mit anderen Worten: Der Unterschied ist krass, aber er gleicht sich an. Das Verhältnis zwischen Wealth Management & Swiss Bank einerseits, Investmentbank andererseits liegt nun bei 1 zu 1,67.

Nicht weniger, sondern mehr Investmentbanker

Lediglich im Jahr 2008 – als die Investmentbank 34 Milliarden verlor – war die Kennzahl noch kleiner. Damals erhielt ein durchschnittlicher UBS-Investmentbank-Angestellter, gemessen am Personalaufwand, 1,55 mal mehr als ein Mitarbeiter von Wealth Management & Swiss Bank. Zum Vergleich: Im dritten Quartal dieses Jahres verlor die UBS-Investmentbank 650 Millionen Franken.

Angesichts der laufenden Debatten fällt auf, dass die Mitarbeiterzahl in der UBS-Investmentbank doch recht deutlich gewachsen ist – und zwar sowohl im Vergleich zum gleichen Vorjahresquartal als auch zu den alten Ospel-DillonRead-Zeiten. Momentan beschäftigt die UBS Investmentbank 17'878 Vollstellen; vor einem Jahr waren es noch 17'006 gewesen. Und Ende 2008 lautete die Zahl 17'170.

In der Schweiz ist die Zahl der UBS-Angestellten übrigens leicht gewachsen, von 23'357 vor einem Jahr auf derzeit 23'590.

Personnel Expenses — Das Verhältnis in den letzten Jahren

2010

  • Wealth Management & Swiss Bank: 176'670 Franken personnel expenses pro Kopf
  • Investment Bank: 400'300 Franken personnel expenses pro Kopf
  • Verhältnis: 1 zu 2,26

2009

  • Wealth Management & Swiss Bank: 188'600 Franken personnel expenses pro Kopf
  • Investment Bank: 355'400 Franken pro Kopf
  • Verhältnis: 1 zu 1,88

2008

  • Wealth Management & Swiss Bank: 175'000 Franken personnel expenses pro Kopf
  • Investment Bank: 270'800 Franken pro Kopf
  • Verhältnis: 1 zu 1,55

2007

  • Wealth Management & Swiss Bank: 196'300 Franken personnel expenses pro Kopf
  • Investmentbank: 490'000 Franken pro Kopf
  • Verhältnis: 1 zu 2,49

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Die Ende Oktober angekündigte Lancierung der Beteiligungsgesellschaft BB Healthcare Trust plc an der London Stock Exchange wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Aktienplatzierungs-programms konnte in der Erstemission ein Platzierungsvolumen von GBP 150 Mio. realisiert werden. Der erste Handelstag im Premium Segment der Londoner Börse ist der 2. Dezember 2016 (ISIN: GB00BZCNLL95, Bloomberg-Ticker: BBH LN).

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Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

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Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

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Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

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