UBS: Die neuen Zielbandbreiten

Die UBS hat neue Kapital- und Ertragsziele formuliert. Sie sind sichtlich bescheidener, aber immer noch höchst anspruchsvoll. Ein Überblick.

Angestrebte jährliche Zielbandbreiten (1)

 

Konzern

• Eigenkapitalquote gemäss Basel III (Tier 1 Common Equity): 13% (2)

• Jährliche Eigenkapitalrendite: 12-17%

• Aufwand-Ertrags-Verhältnis: 65-75%

 

Wealth Management

• Jährliches Nettoneugeldwachstum: 3-5%

• Jährliche Bruttomarge: 95-105 bps

• Aufwand-Ertrags-Verhältnis: 60-70%

 

Wealth Management Americas

• Jährliches Nettoneugeldwachstum: 2-4%

• Jährliche Bruttomarge: 75-85 bps

• Aufwand-Ertrags-Verhältnis: 80-90%

 

Retail & Corporate

• Jährliches Nettoneugeschäftsvolumen: 1-4%

• Jährliche Nettozinsmarge: 140-180 bps

• Aufwand-Ertrags-Verhältnis: 50-60%

 

Global Asset Management

• Jährliches Nettoneugeldwachstum: 3-5%

• Jährliche Bruttomarge: 32-38 bps

• Aufwand-Ertrags-Verhältnis: 60-70%

 

Core Investment Bank (3)

• Annualisierte Rendite vor Steuern auf zugeteiltem Eigenkapital: 12-17% (2, 4)

• Aufwand-Ertrags-Verhältnis: 70-80%

• Risikogewichtete Aktiven (RWAs): < CHF 150 Milliarden (5)

 

Fussnoten

(1) Die Jahresziele für die Unternehmensbereiche und Zielgrössen für das Aufwand-Ertrags-Verhältnis sind Bandbreiten für die angestrebte Performance für 2012 bis 2016; ohne Berücksichtigung von bedeutenden nicht wiederkehrenden Sonderfaktoren und eigenen Verbindlichkeiten (sofern anwendbar). Die Zielgrössen für die Eigenkapitalrendite des Konzerns und für die Rendite auf dem zugeteilten Eigenkapital der Investment Bank gelten ab 2013; 2012 ist ein Übergangsjahr, da die Investment Bank einen substanziellen Abbau von RWAs plant. Für alle Zielgrössen wird von konstanten Wechselkursen ausgegangen.

(2) Eigenkapitalquote (Tier 1 Common Equity), die bis 2013 unter stufenweiser Umsetzung der Basel III-Regeln erreicht werden soll.

(3) Bezieht sich auf die Investment Bank in ihrer gegenwärtigen Struktur, ohne Berücksichtigung der Legacy-Geschäfte und -Positionen, die ab 2012 im Corporate Center ausgewiesen werden (siehe unten).

(4) Das der Investment Bank zugewiesene Eigenkapital wird voraussichtlich zurückgehen, da ein substanzieller Abbau von RWAs geplant ist. Die Legacy-Geschäfte und -Positionen werden ins Corporate Center übertragen.

(5) Zielgrösse für RWAs der Core Investment Bank, die bis 2016 erreicht werden soll.

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Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

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Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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