Fall Wegelin: Für Vontobel «kommt eine Fusion nicht in Frage»

Die Zürcher Bank Vontobel, an der Raffeisen 12,5 Prozent hält, will von einem Schulterschluss mit der neuen Notenstein Privatbank nichts wissen.

Die Raiffeisen-Gruppe avanciert mit ihrem Einstieg ins Schweizer Private Banking zu einem ernsthaften Konkurrenten für die Zürcher Bank Vontobel. Von daher erstaunt es nicht, wenn in Branchenkreisen bereits darüber spekuliert wird, ob es mittelfristig zu einer Fusion zwischen Vontobel und der neu gegründeten Notenstein Privatbank kommt.

«Nein, niemals», erklärte ein Vontobel-Sprecher auf Anfrage von finews.ch. Eine Fusion komme nicht in Frage und hätte auch keine Chance. Die Hauptaktionäre von Vontobel hätten bereits in der Vergangenheit immer klare Aussagen gemacht, wonach sie unabhängig bleiben wollten. «Daran hat sich nichts geändert», sagte der Sprecher weiter.

Grosse Chance für Vontobel-Plattform

Die Bank Vontobel sieht in dem neusten Engagement der Raiffeisen-Gruppe allerdings auch eine grosse Chance. Denn bei Vontobel geht man davon aus, dass neben Raiffeisen künftig auch die Notenstein Privatbank ihre Transaktionen über die Plattform von Vontobel abwicklen werde.

Die Zürcher Bank könnte so sein Volumen auf der eigenen Plattform massgeblich erhöhen, sagt der Sprecher.

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Die AXA Winterthur widmet die Jubiläumsausgabe ihres KMU-Kundenmagazins «Meine Firma» ausschliesslich den Kunden. In 75 Firmenporträts berichten Patrons über ihre Ambitionen und Wünsche. Ein aussergewöhnliches Kaleidoskop der Schweizer Wirtschaft.

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Die Grossbank hat für ihr mobiles Kartenterminal SumUp den Master of Swiss Apps Award sowie Gold in der Kategorie «Business». Zudem wurde die UBS Event App in der Kategorie «Enterprise» mit Gold ausgezeichnet. Best of Swiss Apps ist eine Initiative der Best of Swiss Web GmbH, der Simsa (Swiss Internet Industry Association), dem Schweizer Branchenverband der digitalen Wirtschaft und der Netzmedien AG, dem Fachmedien-Verlag für ICT und Business.

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Das Vermögen der in der Statistik von Swiss Fund Data und Morningstar erfassten Anlagefonds hat im Oktover 2014 rund 841 Milliarden Franken erreicht. Dies entspricht im Vergleich zum Vormonat einer Zunahme von fast 7 Milliarden Franken oder 0,8 Prozent.

Alternative Bank Schweiz

Die Alternative Bank Schweiz unterstützt bis im Herbst 2015 jeden Monat ein Projekt auf der Crowdfunding Plattform 100-days.net. Sie will damit besonders sozialen und ökologischen Ideen zum Erfolg verhelfen.

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Im Nachgang zur Übernahme der Nationale Suisse hat die Helvetia ihren Anteil an der Nationale Suisse auf mehr als 98 Prozent erhöht und wird nun das Verfahren zur Kraftloserklärung der verbliebenen Aktien von Nationale Suisse einleiten.

Firmenraider steigt bei BB Biotech ein

Der berühmt-berüchtigte US-Grossinvestor Paul E. Singer hat sich am Biotech-Unternehmen BB Biotech beteiligt, wie aus einer Pflichtmeldung der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange ersichtlich wurde. Der Amerikaner hatte bereits 2011 versucht, bei der Basler Firma Actelion Einfluss zu nehmen, war dann aber gescheitert. BB Biotech wollte dazu keine Stellung nehmen.

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Der Lebenversicherer ist seinen grössten Aktionär los: Talanx die über eine Tochter in Luxemburg gehaltene Beteiligung von zuletzt 5,03 Prozent an der Swiss Life im Wege einer Block-Transaktion zu einem Preis von 217 Franken je Aktie verkauft. Dabei hat der deutsche Versicherer einen Ertrag von 214 Millionen Euro erzielt. Talanx war seit 2009 Aktionär von Swiss Life.

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Bahren Shaari übernimmt Medienberichten zufolge ab Anfang nächsten Jahres den Chefposten bei der Bank of Singapore, eines der gewichtigsten Finanzinstitute im asiatischen Stadtstaat. Shaari ist dabei der Schweiz ganz nah: Bei UBS Wealth Management leitete er einst das Marketing für Südostasien und Australien.

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