Fall Wegelin: Für Vontobel «kommt eine Fusion nicht in Frage»

Die Zürcher Bank Vontobel, an der Raffeisen 12,5 Prozent hält, will von einem Schulterschluss mit der neuen Notenstein Privatbank nichts wissen.

Die Raiffeisen-Gruppe avanciert mit ihrem Einstieg ins Schweizer Private Banking zu einem ernsthaften Konkurrenten für die Zürcher Bank Vontobel. Von daher erstaunt es nicht, wenn in Branchenkreisen bereits darüber spekuliert wird, ob es mittelfristig zu einer Fusion zwischen Vontobel und der neu gegründeten Notenstein Privatbank kommt.

«Nein, niemals», erklärte ein Vontobel-Sprecher auf Anfrage von finews.ch. Eine Fusion komme nicht in Frage und hätte auch keine Chance. Die Hauptaktionäre von Vontobel hätten bereits in der Vergangenheit immer klare Aussagen gemacht, wonach sie unabhängig bleiben wollten. «Daran hat sich nichts geändert», sagte der Sprecher weiter.

Grosse Chance für Vontobel-Plattform

Die Bank Vontobel sieht in dem neusten Engagement der Raiffeisen-Gruppe allerdings auch eine grosse Chance. Denn bei Vontobel geht man davon aus, dass neben Raiffeisen künftig auch die Notenstein Privatbank ihre Transaktionen über die Plattform von Vontobel abwicklen werde.

Die Zürcher Bank könnte so sein Volumen auf der eigenen Plattform massgeblich erhöhen, sagt der Sprecher.

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Swiss Life

Der Schweizer Lebensversicherer hat das Franz-Carl-Weber-Haus an der Bahnhofstrasse 62 in Zürich gekauft. Die Immobilie gehörte zuvor dem ehemaligen Denner-Eigentümer Philippe Gaydoul. Der Preis beläuft sich Schätzungen zufolge auf 230 Millionen Franken.

Raiffeisen

Die Zertifizierung der Energieeffizienz von Gebäuden erfährt in der Schweiz laut Raiffeisen breite Unterstützung. Die genossenschaftlich organisierte Bank und grösste Hypothekengeberin der Schweiz trägt dem Rechnung und bietet neu eine energetische Immobilienbewertung in der Hypothekenberatung an.

Profidata

Profidata, der Softwaredienstleister für Finanzunternehmen, hat in Deutschland die Abraxas übernommen. Abraxas ist spezialsiert auf die Konsolidierung und Qualitätssicherung von Finanzmarktdaten, Marktgerechtigkeitsprüfungen und Fair-Value-Berechnungen.

SigFig

Der amerikanische Robo-Advisor, an dem sich kürzlich auch die UBS beteiligte, hat eine weitere Finanzierungs-Runde erfolgreich hinter sich gebracht. Von diversen Investoren, darunter die Schweizer Grossbank und die spanische Banco Santander, löste SigFig rund 40 Millionen Dollar.

State Street

Der US-Asset-Manager State Street ist in Genf zum offiziellen Research Partner des International Forum of Sovereign Wealth Funds gewählt worden. Eines der ersten Forschungsprojekte sind langfristige Anlagestrategien.

Unicredit

Unicredit steigt in den Schweizer ETF-Markt ein. Die italienische Bank emittiert zwei ETFs an SIX Swiss Exchange und übernimmt für diese auch das Market Making. Damit wächst die Zahl der ETF-Anbieter an SIX Swiss Exchange erstmals auf 22 und die Produktauswahl steigt auf einen neuen Höchststand von 1‘240 Produkten.

Swisscard

Die Kreditkarten-Tochter der Grossbank Credit Suisse emittiert weitere so genannte Asset Backed Securities (ABS) zur eigenen Refinanzierung. Die neue Transaktion im Umfang von 200 Millionen Franken besteht aus drei Tranchen mit einer Laufzeit von drei Jahren, die an der SIX kotiert werden.

Credit Suisse

Die mächtige Rating-Agentur Fitch zieht der Schweizer Grossbank Punkte ab. Das Langzeit-Bonitäts-Rating senkt die Agentur dazu um eine Stufe auf A- von bislang A gesenkt. Der Ausblick wird auf «stabil» von «positiv» revidiert. Die Rating-Abstufungen begründet Fitch mit der Anfälligkeit des Geschäftsmodells der Bank gegenüber den gestiegenen Herausforderungen an den Kapitalmärkten.

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