Fall Wegelin: Für Vontobel «kommt eine Fusion nicht in Frage»

Die Zürcher Bank Vontobel, an der Raffeisen 12,5 Prozent hält, will von einem Schulterschluss mit der neuen Notenstein Privatbank nichts wissen.

Die Raiffeisen-Gruppe avanciert mit ihrem Einstieg ins Schweizer Private Banking zu einem ernsthaften Konkurrenten für die Zürcher Bank Vontobel. Von daher erstaunt es nicht, wenn in Branchenkreisen bereits darüber spekuliert wird, ob es mittelfristig zu einer Fusion zwischen Vontobel und der neu gegründeten Notenstein Privatbank kommt.

«Nein, niemals», erklärte ein Vontobel-Sprecher auf Anfrage von finews.ch. Eine Fusion komme nicht in Frage und hätte auch keine Chance. Die Hauptaktionäre von Vontobel hätten bereits in der Vergangenheit immer klare Aussagen gemacht, wonach sie unabhängig bleiben wollten. «Daran hat sich nichts geändert», sagte der Sprecher weiter.

Grosse Chance für Vontobel-Plattform

Die Bank Vontobel sieht in dem neusten Engagement der Raiffeisen-Gruppe allerdings auch eine grosse Chance. Denn bei Vontobel geht man davon aus, dass neben Raiffeisen künftig auch die Notenstein Privatbank ihre Transaktionen über die Plattform von Vontobel abwicklen werde.

Die Zürcher Bank könnte so sein Volumen auf der eigenen Plattform massgeblich erhöhen, sagt der Sprecher.

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Firstcaution

Die im Mietkautionsgeschäft tätige Firma Firstcaution mit Sitz in Nyon geht für die Erschliessung des Deutschschweizer Marktes eine Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Prime Re Services (PRS) ein. Derzeit zählt Firstcaution mehr als 20'000 Kunden im Privat- sowie im Firmenkundengeschäft.

Allianz Suisse

Die zum Allianz-Konzern gehörende Schweizer Versicherungsgruppe hat im ersten Halbjahr 2014 den operativen Gewinn um 14,7 Prozent auf 183,2 Millionen Franken gesteigert. Die Bruttoprämien erhöhten sich um 1,7 Prozent auf 2,84 Milliarden Franken. Im Lebengeschäft belief sich das Wachstum auf 4,3 Prozent. Der Schaden-Kostensatz im Sachgeschäft sank um 2,9 Prozentpunkte auf 90,4 Prozent.

Konsum

Der UBS-Konsumindikator ist im Juli deutlich von seinem 6-Jahreshoch des letzten Monats zurückgekommen und um 0,41 auf 1,66 Punkte gesunken. Der Rückgang habe praktisch alle Subindikatoren betroffen, so die UBS. Einzig die Zulassungen von Neuwagen stiegen.

Kredithandbuch

Die Credit Suisse hat in ihrem jährlich erscheinenden Kredithandbuch den rund 100 untersuchten Schweizer Unternehmen eine insgesamt eine gute Bonität bescheinigt. Im Vergleich zum Vorjahr gab es vier Rating-Rückstufungen, die vor allem den Energiesektor betrafen. Unter den fünf hochgestuften Unternehmen waren unter anderen Georg Fischer und Galenica.

Compagnie Financière Tradition

Der Gewinn des Waadtländer Brokers ist im ersten Halbjahr 2014 um 31 Prozent auf 18 Millionen Franken eingebrochen. Das Betriebsergebnis sank um 3,4 Prozent auf 26,8 Millionen Franken. Das Unternehmen kündigte an, die Fixkosten senken zu wollen. Bereits im Juli hatte es die Zahlen zum Umsatz gemeldet. Dieser sank um 10,6 Prozent auf 425,4 Millionen Franken.

Banque Cantonale Vaudoise

Die Bank hat im Zuge der Aufarbeitung des US-Steuerstreits bislang keine Mitarbeiterdaten an die amerikanischen Behörden geliefert. Diese würden erst nach Abschluss der Beschwerdeverfahren in der Schweiz übermittelt. BCV tritt damit anders lautenden Medienberichten entgegen. Bis dato habe die BCV lediglich die Daten der Verwaltungsratsmitglieder, der Geschäftsleitung sowie von Abteilungsleitern geschickt - mit deren ausdrücklichen Zustimmung.

Pensionskassen-Studie

Die Ergebnisse einer Studie der Credit Suisse zeigen, dass neben dem Tiefzinsumfeld die Demografie die grösste Herausforderung für die Vorsorgeinstitute darstellt. Pensionskassenvertreter erachten vor allem den zu hoch angesetzten Mindestumwandlungssatz als problematisch und begrüssen daher den Vorschlag des Bundesrats, den Mindest-Umwandlungssatz zu senken.

Schweiz führend in der Mikrofinanz

Das Vermögen von Fonds, die überwiegend in Mikrofinanz-Anlagen investieren, erreichte Ende 2013 weltweit 9,9 Milliarden Dollar. Schweizer Vermögensverwalter machen mit 33 Prozent des gesamten Mikrofinanz-Portfolios den grössten Teil aus, gefolgt von holländischen Investmentfirmen, die auf 25 Prozent kamen, und deutschen, die 14 Prozent des Gesamtvolumens verwalteten.

Moneypark II

Das Schweizer Medienhaus Tamedia beteiligt sich mit 20,4 Prozent an der Firma Moneypark. Es sieht im digitalen Vertrieb von Finanzprodukten einen attraktiven Wachstumsmarkt. Moneypark berät und vermittelt Hypotheken und Vorsorgeprodukte und bietet auch Vermögensverwaltung an.

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