Mai
24
2013
Today
J.P. Morgan Europe Equity Plus Fund
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Der Star-Investor ist eigentlich ein grosser Fan des Edelmetalls. Doch selbst er zweifelt nun daran, dass es im nächsten Jahr einen grossen Preissprung macht.

«Es gibt viele Gold-Optimisten, zu viele, mich inklusive», sagt Jim Rogers im amerikanischen Fernsehsender «CNBC». Doch er sei inzwischen vorsichtig geworden. Er könne sich gut vorstellen, dass der Goldpreis die Korrektur, die er in diesem Jahr gestartet hat, im kommenden noch fortsetzt – und unter Umständen sogar noch weiter gehe.

«Seien Sie einfach vorsichtig», warnt der Star-Investor. Denn selbst in Bullenmärkten sei es normal, wenn sich der Wert alle ein bis zwei Jahre einer etwa 30-Prozentigen Korrektur unterzieht. Bei Gold sei das in den vergangenen 12 Jahren nur einmal geschehen, in der Finanzkrise im Jahr 2008.

Auslöser Indien

Ein Auslöser für einen sinkenden Preis des Edelmetalles könnte zum Beispiel aus Indien kommen. Das Land ist der wichtigste Abnehmer von physischem Gold weltweit. Doch in Indien hat man mittlerweile realisiert, dass ein grosser Teil des eigenen Handelsdefizit genau daher rührt. Die Regierung zieht daher nun höhere Importzölle für Gold in Erwägung, die Nachfrage könnte damit drastisch sinken.

Rogers' Folge aus dem Szenario: «Falls der Goldpreis fällt, bin ich hoffentlich schlau genug, mehr zu kaufen. Falls er sehr stark fällt, bin ich hoffentlich schlau genug, sehr viel mehr zu kaufen.»

 



Kommentare 

 
#3 Pinco Pallino 2013-01-07 10:37
In was sollten Normalsterbliche investieren? Marode US-Anleihen, überteuerte Aktien, spanische Immobilien oder einfach konsumieren bis zum Tod? Ich kaufe weiterhin Silber.
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#2 Vorsorgepower Falger 2012-12-27 19:23
Als messbare Grösse ist Gold nach wie vor eines der besten und auch liquidesten Mittel. Sein Preis wiederspiegelt relativ genau die Inflation der verschiedenen Staaten. Wenn Jim Rogers Gold verkauft, dann deshalb, weil er damit Goldminen-Aktien kauft. Diese sind nämlich gegenüber dem Goldpreis unterbewertet.

Solch reisserischer Titel heisst für mich: Gold runterschnorren, damit man noch günstig vor dem nächsten Schub einsteigen kann.
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#1 Stefan Wehmeier 2012-12-22 15:09
Das heutige Papiergeld ist deshalb Zinsgeld (fehlerhaftes Geld mit parasitärer – der wesentlichen Tauschfunktion widersprechenden – Wertaufbewahrungsfunktion), weil es gänzlich unreflektiert dem Goldgeld der Antike nachgeäfft wurde! Und noch heute gibt es Äffchen, die – wie die Vertreter der "Österreichischen Schule" – den "Goldstandard" anbeten und sich von diesem Unsinn die Lösung aller Menschheitsprobleme versprechen. Gold kann in der Natur gefunden oder durch Neutronenbeschuss von Quecksilber künstlich erzeugt werden. Und nur weil das zweite Verfahren noch viel zu teuer ist, stellt sich der im Altertum verhaftete, unbewusste Mensch das Gold als ein "natürliches Geld" vor, dem er wegen seiner Seltenheit einen "besonderen Wert" beimisst. Die Abstraktion vom Gold über das Goldgeld bis zum Papiergeld kann der noch unbewusste Mensch nicht nachvollziehen.

Geld – wie es (noch) ist und wie es sein soll
http://opium-des-volkes.blogspot.de/2012/10/geld.html
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