Das sind die Grössten am M&A-Markt

Laut Mergermarket-Ranking gehören drei Deals mit Schweizer Beteiligung zu den Top-5-Deals des Jahres 2012. KPMG hat die meisten Übernahmen betreut.

Die M&A-Aktivitäten im deutschsprachigen Raum haben 2012 gegenüber dem Vorjahr deutlich zugenommen. Wie Mergermarket berichtet, nahmen die Fusionen und Übernahmen vom Wert her um 43,4 Prozent auf 109,1 Milliarden Euro zu. 2011 hatten die M&A-Geschäfte mit deutscher, schweizerischer oder österreichischer Beteiligung einen Gesamtwert von 76,1 Milliarden Euro.

Deutschland verzeichnete die meisten Deals für sich. 52,3 Prozent waren Geschäfte mit deutscher Beteiligung. Der Wert: 57,1 Milliarden. Der grösste Deal jedoch kam aus der Schweiz, und der war auch der weltweit grösste. Die Übernahme von Xstrata durch Glencore war 34,4 Milliarden wert.

Drei Schweizer Deals in Top 5

Insgesamt drei Deals mit Schweizer Beteiligung schafften es in die Top 5 im deutschsprachigen Raum. Auf Platz 3 landete die Übernahme von Pfizer (rund 9 Milliarden Euro) durch Nestlé, auf Platz fünf liegt wieder Glencore mit der Übernahme von Viterra (rund 5,5 Milliarden).

Auf Platz 2 landet Volkswagen mit der Übernahme von Porsche (rund 11 Milliarden), auf dem vierten Platz T-Mobile USA mit MetroPCS Communications Inc (rund 6 Milliarden).

Weltweit Morgan Stanley als grösster Betreuer

Auf Bankenseite hat Morgan Stanley weltweit die Übernahmen mit dem gesamthaft grössten Wert betreut, Deals im Gesamtwert von 83,1 Milliarden Euro. Auf Platz 2 landet die Deutsche Bank mit Deals im Gesamtumang von 75,9 Milliarden. Die Credit Suisse, im vergangenen Jahr noch auf dem zweiten Platz, liegt nur noch auf Rang sechs mit 54,1 Milliarden, die UBS-Investmentbank auf Rang 13 mit rund 18 Milliarden Euro.

Von der Anzahl her die meisten M&A-Geschäfte betreut hat KPMG mit 43 Geschäften (Wert: rund drei Milliarden Euro). Die UBS landet auf dem achten Platz mit 29 Geschäften, die CS mit 27 Geschäften auf dem 11. Rang.

Sehen Sie sich hier den vollen Mergermarket-Bericht an.

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Unicredit

Unicredit steigt in den Schweizer ETF-Markt ein. Die italienische Bank emittiert zwei ETFs an SIX Swiss Exchange und übernimmt für diese auch das Market Making. Damit wächst die Zahl der ETF-Anbieter an SIX Swiss Exchange erstmals auf 22 und die Produktauswahl steigt auf einen neuen Höchststand von 1‘240 Produkten.

Swisscard

Die Kreditkarten-Tochter der Grossbank Credit Suisse emittiert weitere so genannte Asset Backed Securities (ABS) zur eigenen Refinanzierung. Die neue Transaktion im Umfang von 200 Millionen Franken besteht aus drei Tranchen mit einer Laufzeit von drei Jahren, die an der SIX kotiert werden.

Credit Suisse

Die mächtige Rating-Agentur Fitch zieht der Schweizer Grossbank Punkte ab. Das Langzeit-Bonitäts-Rating senkt die Agentur dazu um eine Stufe auf A- von bislang A gesenkt. Der Ausblick wird auf «stabil» von «positiv» revidiert. Die Rating-Abstufungen begründet Fitch mit der Anfälligkeit des Geschäftsmodells der Bank gegenüber den gestiegenen Herausforderungen an den Kapitalmärkten.

Pensionskassen

Gemäss der Pensionskassen-Studie der ZKB-Tochter Swisscanto haben die Schweizer Vorsorge-Werke im Jahr 2015 trotz höherem Risiko weniger verdient. Demnach erzielten die Pensionskassen eine Performance von durchschnittlich 1,13 Prozent (Vorjahr: 7,31 Prozent). Somit verfehlten sie nicht nur die durchschnittlich angestrebte Zielrendite von 3,9 Prozent, sondern auch die Mindestzins-Vorgabe von 1,75 Prozent deutlich. Dies trotz einer Zunahme der risikobehafteten Anlagen.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank lanciert das Login per Fingerabdruck in die GLKB Mobile Banking App. Die Sicherheit mit dem neuen Login-Verfahren bleibt laut Mitteilung unverändert hoch.

Postfinance

Die Postbank beteiligt sich mit 9 Prozent am Aktienkapital der Swiss Bankers Prepaid Services (SBPS). Postfinance arbeitet bereits seit Jahren mit der Dienstleisterin im Bereich Reisezahlungsmittel zusammen. Im Zuge des Engagements wurde Nicole Walker, Leiterin Produktmanagement Zahlungslösungen bei der Post-Tochter, in den Verwaltungsrat der SBPS gewählt.

Swiss Life

Der Schweizer Lebensversicherer weist im BVG-Geschäft eine Auschüttungs-Quote von 92,9 Prozent aus. Die Prämien in der Kollektivversicherung stiegen 2015 im Vergleich zum Vorjahr 6 Prozent auf 8,69 Milliarden Franken. Um die Leistungsversprechen langfristig zu sichern, wurden zusätzliche technische Rückstellungen von 939 Millionen Franken gebildet.

Helvetia

Die Helvetia ist in der Schweiz in der beruflichen Vorsorge 2015 mit den periodischen Prämien gewachsen, hat aber bei den Einmaleinlagen zurückhaltend neues Geschäft gezeichnet. Total ging das Prämienvolumen um 4,1 Prozent auf 2,55 Milliarden Franken zurück.

Axa Winterthur

Die Axa Winterthur hat 2015 in der Beruflichen Vorsorge (BVG) den Gewinn leicht gesteigert. Das Betriebsergebnis aus dem der Mindestquote unterstellten Geschäft nahm um 10 Millionen Franken auf 221 Millionen Franken zu. Dagegen gingen die gesamten Prämieneinnahmen aufgrund weniger Neuabschlüsse in der Vollversicherung zurück.

Luzerner KB

An der Generalversammlung der Luzerner Kantonalbank haben die Aktionäre der beantragten Ausschüttung von 11 Franken via Nennwertrückzahlung zugestimmt. Sie wählten Andreas Emmenegger neu in den Verwaltungsrat. Aufgrund der Amtszeitbeschränkung von 15 Jahren wurde Christoph Lengwiler aus dem Gremium verabschiedet.

Valiant

Die Aktionäre der Valiant Bank haben der Erhöhung der Dividende auf 3,60 Franken zugestimmt und den Zuger Othmar Stöckli in den Verwaltungsrat gewählt. Er ersetzt Franz Zeder, der nach 14 Jahren aus dem Gremium ausgeschieden ist.

Postfinance

Die Post-Tochter hat ihr Online-Trading-Angebot überarbeitet. Via die neue Benutzeroberfläche können Kunden in Echtzeit an den wichtigsten Börsenplätzen der Schweiz, Europas und Nordamerikas selbstständig Aktien, Obligationen, Fonds, ETFs und Derivate handeln, wie es hiess. Entwickelt wurde die neue Plattform von der Postfinance-Partnerin Swissquote.

Zurich

Der Versicherer Zurich Insurance hat eine nachrangige Anleihe in Höhe von 750 Millionen Euro platziert. Die Anleihe hat eine Laufzeit bis Oktober 2046 und ist erstmals im Oktober 2026 kündbar. Die Transaktion richtet sich gemäss der Mitteilung an Investoren in Europa.

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