Es ist soweit: Die erste Finanz-Anwendung für die Google-Brille

Fidelity ist unter die Tech-Entwickler gegangen: Dank dem Finanzriesen kann man die Märkte bald mit aufgesetzter Google-Brille verfolgen.

«The Future of Investing»? Nicht mehr oder weniger verspricht der amerikanische Fondskonzern Fidelity für sein neustes Angebot. 

Es geht um Google Glass, also den Brillencomputer, der bald auch auf unseren Strassen zum Alltagsbild gehören soll. Für dieses Gerät hat nun Fidelity erste Finanzmarkt-Applikation entwickelt.

In einer ersten Phase kann man Kurse und Marktdaten abfragen – mit Anordnungen per Stimme. Geplant ist aber auch, dass einem später Kurse (etwa beim Erreichen technischer Grenzen) oder Unternehmens-Neuigkeiten direkt ins Blickfeld gespielt werden.

Laut Hadley Stern, dem Vizechef von Fidelity Labs, geht es dem Bostoner Finanzkonzern zuerst einmal darum, selber die Technologie kennenzulernen und Chancen für die Kunden zu erkennen. Der «Fidelity Market Monitor for Glass», so der Name, ist denn auch erst für einige ausgewählte Nutzer erhältlich (hier kann man sich bewerben). 

Google Glass 500

Fidelity Labs – eine neue Forschungseinheit zur Entwicklung von Ideen für neue Technologien – wurde jetzt zeitgleich mit dem Google-App-Projekt lanciert. Fidelity markiert damit Position an der Spitze der Neo-Finance-Entwicklung.

In einem Kommentar gegenüber dem «Boston Globe» bemerkte eine Analystin, dass es tatsächlich gute Parallelen zwischen dem Fonds- und Vermögensverwaltungs-Riesen Fidelity respektive Google gebe: Wohlhabende Menschen, welche sich für technologische Entwicklungen interessieren, gehören für beide Konzerne zum Kernpublikum.

Wie die Welt mit der Fidelity-App durch Google Glass aussieht 

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NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

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