Peter Wuffli wird Präsident der Partners Group

Für den Zuger Investment-Manager stellt die Wahl des ehemaligen UBS-CEO einen wichtigen Schritt dar – vom Partner-Team zum institutionalisierten Finanzunternehmen.

Die Partners Group macht erstmals einen Mann von ausserhalb des Gründungsteams zum Präsidenten: Der Verwaltungsrat schlägt der Generalversammlung Peter Wuffli dafür vor. Der ehemalige UBS-Konzernchef ist bereits seit 2009 im Partners-Group-Verwaltungsrat.

Der Verwaltungsrat des Investment-Managers besteht heute aus neun Sitzen, wovon drei durch Gründungsmitglieder besetzt werden. Der Vorschlag der Erneuerung, so das Unternehmen, stamme vom Mitgründer ; der aktuelle Präsident war es auch, der Peter Wuffli als Nachfolger vorschlug.

Der Verwaltungsrat teile einstimmig die Meinung, dass der ehemalige UBS-CEO wegen seiner Führungsqualitäten und seiner über 30-jährigen professionellen Erfahrung in der globalen Finanzindustrie die richtige Wahl sei.

Die Gründer bleiben an Bord

Eine Überlegung hinter der Neuwahl: Mit einem unabhängigen Verwaltungsratspräsidenten werde die Dominanz der Gründungsmitglieder weiter gesenkt. 

Alfred Gantner wird künftig das Global Investment Committee führen. Er bleibt – wie die anderen Gründungspartner Marcel Erni und Urs Wietlisbach – weiterhin als Verwaltungsrat sowie als Anteilseigner engagiert: Die Gründer hegten keinerlei Absichten, ihre Anteile am börsenkotierten Unternehmen zu senken, so die Mitteilung. Ihre Anteile belaufen sich auf insgesamt 30 Prozent des Aktienkapitals.

Steffen Meister wird als Delegierter des Verwaltungsrats agieren und bestimmte finanzielle Entscheidungsbefugnisse besitzen. Darüber hinaus wird Eric Strutz den Vorsitz des Risk & Audit Committees von Peter Wuffli übernehmen.

Eine Persönlichkeit, die passt

«Wahrer unternehmerischer Erfolg ist dann erreicht, wenn ein Unternehmen über seine Gründer hinauswächst», sagt Alfred Gantner. Und weiter: «Ich bin vom Erfolg von Peter Wuffli in seiner neuen Rolle fest überzeugt, nicht nur aufgrund seiner beruflichen Errungenschaften sondern auch, weil seine Persönlichkeit sehr gut zu unserer Kultur passt.»

Peter Wuffli wiederum sagt, es spreche für Gantners Interesse am langfristigen Erfolg der Partners Group «und seine Charakterstärke, dass die Idee eines unabhängigen Nicht-Gründungsmitglieds als Verwaltungsratspräsident von ihm ausging». 

Der Verwaltungsrat der Partners Group setzt sich derzeit so zusammen:

  • Charles Dallara, früherer Managing Director und CEO des Institute of International Finance (IIF);
  • Marcel Erni, Mitgründer;
  • Alfred Gantner, Mitgründer;
  • Steffen Meister, ehemaliger CEO der Partners Group;
  • Eric Strutz, ehemaliger CFO der Commerzbank;
  • Patrick Ward, ehemaliger Vorsitzender von Goldman Sachs Asset Management International;
  • Urs Wietlisbach, Mitgründer;
  • Peter Wuffli, ehemaliger CEO der UBS;
  • Wolfgang Zürcher, Partner bei Wenger & Vieli Rechtsanwälte.

Zur Mitteilung von Partners Group

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Gegen die romantische Verblödung
  • Deutsche Bank im Visier Chinas
  • Die nächste Blase platzt im Bong
  • Nacktfotos für einen Kredit
  • Die Rendite ist weiblich
  • Das sind Trumps Einflüsterer
  • Diese TV-Stars verdienen am meisten
mehr

Follow us

Follow finews.ch on Twitter Follow finews.ch on Facebook Follow finews.ch on Google+ Follow finews.ch on LinkedIn Follow finews.ch on Xing Follow finews.ch on Youtube Follow finews.ch on Instagram Follow finews.ch

Newsletter

Newsletter-SymbolKostenlos abonnieren

Abonnieren Sie jetzt den finews.ch-Newsletter und Sie erhalten kostenlos 2x wöchentlich die wichtigsten News aus der Schweizer Finanzwelt per E-Mail.

Zürcher Bankenverband

News und Einschätzungen zum Zürcher Finanzplatz.

Beiträge lesen

Lohnvergleich

Lohnvergleich

Verdienen Sie genug? Vergleichen Sie doch mal Ihren Lohn.

zum Lohnvergleich

SELECTION

Selection

Das sind die teuersten Sportwagen

Ferraris, Lamborghinis oder Porsches erregen kaum mehr Aufmerksamkeit, ausser es handelt sich um ein seltenes Modell.

Selection

Selection

Der Todesstoss fürs Online-Banking

Der Bankkunde von heute nutzt das Internet und Apps. Aber wie lange noch?

Selection

NEWS GANZ KURZ

Allianz Suisse

Der Versicherer hat in der Romandie Wohn- und Büroimmobilien im Volumen von rund 290 Millionen Franken erworben. Dabei handelt es sich bislang um die grösste Immobilieninvestition in der Westschweiz für die Allianz Suisse. Angesichts des anhaltenden Tiefzinsumfelds investiert der Versicherer verstärkt in Immobilien.

Swiss Re

Die Ratingagentur Fitch hat das Rating für Finanzstärke für den Rückversicherer Swiss Re mit AA– und den Ausblick mit «stabil» bestätigt. Auch das Langfristrating bleibt mit stabilem Ausblick unverändert bei A+.

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

weitere News