Mai
17
2012
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Die Autoren einer neuen Studie sind der Meinung, dass die Eurozone an einem Scheideweg steht, jedoch viele Auswege blockiert oder voller Gefahren sind.

RF_front_page_engIm neuen UBS research focus «Die Zukunft des Euro» beschäftigt sich das UBS Wealth Management Research mit der aktuellen Lage in der Eurozone und der Zukunft der europäischen Einheitswährung. Dabei stellen die Experten eine kühne These auf.

Sie vertreten die Auffassung, dass die Eurozone auf lange Sicht vermutlich umgestaltet werden muss. Das heisst, dass einige Länder ausscheiden müssen, damit der Euro überleben kann. «Paradoxerweise scheint es aus wirtschaftlichen Überlegungen am vernünftigsten, dass Deutschland ausscheidet», schreiben die UBS-Fachleute weiter.

Politische Kräfte stärker

Für sehr wahrscheinlich halten sie ihre These aber nicht. Denn sie sagen auch: «Die politischen Kräfte werden in diesem Fall stärker sein als die wirtschaftlichen.»

Im Endeffekt liessen sich aber wohl trotzdem nicht alle der aktuellen Mitgliedstaaten in die wirtschaftliche Zwangsjacke der Eurozone stecken, heisst es weiter.

Umgestaltung trotzdem vorteilhaft

Deshalb sind die Autoren überzeugt, dass eine Umgestaltung der Mitgliederstruktur im Hinblick auf das Wirtschaftswachstum und die Stabilität in der Eurozone vorteilhaft sein könnte.

Eine Zusammenfassung der Studie finden Sie unter diesem Link.

 

 

 

 

Kommentare 

 
#4 Gast 2010-10-07 23:01
LIFEPRESS hat finews zitiert:
http://lifepress.biz/2010/10/05/ubs-nur-d-mark-kann-euro-retten/
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#3 Gast 2010-08-14 08:09
zitiere Hans Kolpak:
Doch Großbritannien, Norwegen und die Schweiz haben sich gehütet, diesen Quatsch mitzumachen.


Norwegen und die Schweiz hatten gar keine Möglichkeit, den Euro abzulehnen, weil diese als Nicht-EU-Mitglieder gar keine Möglichkeit hatten, den Euro einzuführen. Lediglich Großbritannien, Dänemark und Schweden hatten den Euro abgelehnt.

Zunächst einmal wäre festzuhalten, dass sich die Schweizer Banken Sorgen um die eigene Währung machen sollen, anstatt immer über die Währung anderer herzuziehen.

Der Euro hat viele Länder Europas vor dem Bankrott bewahrt und auch Deutschland trotz allem geholfen. Die D-Mark wäre in der Krise mal wieder zum Spekulationsobjekt geworden, die deutschen Exporte hätten sich ins Unermessliche verteuert - wie das bei der Schweiz der Fall ist.
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#2 Gast 2010-08-13 12:13
Peinlich sind vor allem Besserwisser und Wendehälse, die hinterher schon alles immer genau gewußt haben, aber kein Gehör fanden. Wer 1 + 1 zusammenzählt, weiß um die Totgeburt des Euro. Die Leiche als erwachsenes Pferd zu bezeichnen, um auf diesem toten Pferd reiten zu können, ist das, was uns Europäer in den letzten Jahren auf diktatorische Weise eingebrockt worden ist. Jeder blamiert sich so gut er kann, auch die Bürokraten in Brüssel. Wer bezahlt denn die Zeche? Die europäischen Steuerzahler wurden einfach ignoriert, um die Eurozone gegen jeden Sachverstand zu etablieren. Doch Großbritannien, Norwegen und die Schweiz haben sich gehütet, diesen Quatsch mitzumachen.
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#1 Gast 2010-08-12 22:47
Die UBS Währungsanalyse ist peinlich. Während in der Vermögensverwaltung nach letztjähriger EUR-phorie nun der EUR-doom prophezeit wird, haben die UBS Investmentbanker eine völlig diametrale Einschätzung der Dinge. Entweder ein Haus hat eine Meinung oder sie soll es doch den Zeitungen überlassen. Das ist schlimmer als Lottospielen, denn hier auf Kosten der Kunden und mit den Anlagebedürfnissen der Kunden leichtfertig umgegangen. Sehr bedauerlich für ein ansonsten sehr professionelles Analysehaus.
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