Neuartige Finanzplattform «eny Lab» lanciert

Erstmal ist mit «eny Lab» eine Online-Plattform geschaffen worden, die eine Mitgestaltung von Finanzlösungen ermöglichen soll.

Den Usern stehen auf «eny Lab» Kommentar- und Dialogfunktionen zur Verfügung, Experten bieten in Blogs Hintergrundinformationen und stehen bei Fragen Red und Antwort.

eny Lab nutzt die modernsten Kommunikationskanäle und baut die Community durch den gezielten Miteinbezug von Social Networks wie Facebook, Twitter oder Google+ auf.

Unwissen über Risikopräferenzen

Vielfach besteht in Finanzfragen zwischen den eigentlichen Kundenbedürfnissen und den effektiv gewählten Entscheidungen eine Diskrepanz. Der Grund dafür sind Verhaltensmuster, die das individuelle Entscheidungsverhalten beeinflussen.

Dazu gehören unter anderem Unwissen über eigene Risikopräferenzen, soziale Normen, Anker- und Referenzpunkte, Verlustaversionen und andere mehr. So würden wir beispielsweise oft gerne mehr sparen, aber im Moment der Entscheidung vergessen wir unsere Vorsätze und erliegen der Versuchung.

Produktqualität und Vertrauen steigern

Auf eny Lab kann auf spielerische Art gelernt werden, das eigene Verhalten in Finanzfragen zu verstehen und zu verbessern. Die Teilnehmenden lernen von Experten und werden selbst zu Experten, die anderen aktiv helfen können.

Konzipiert, entwickelt und lanciert wurde das eny Lab von der eny Finance AG in Zusammenarbeit mit der FehrAdvice & Partner. Die Hinweise zum individuellen Entscheidungsverhalten beruhen auf den neusten Forschungsresultaten der Verhaltensökonomie.

Mitgestaltung von Finanzlösungen

Auf eny Lab kann der User sein Verhalten spielerisch analysieren und sich mit diesem Wissen auf der Plattform weiter über Finanzprodukte informieren, seine Meinung äussern und an der Gestaltung künftiger Finanzlösungen teilnehmen.

eny Finance wird die auf eny Lab neu gewonnenen Erkenntnisse bei der Entwicklung ihrer Produkte berücksichtigen und so die Angebote an die effektiven Bedürfnisse der Kunden ausrichten.

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NEWS GANZ KURZ

Swiss Life

Swiss Life Asset Managers erweitert ihr Immobilienportfolio in Deutschland um das Wohn- und Geschäftshaus Bernsteincarré in Leipzig. Auf 6'500 qm Mietfläche werden Geschäfte, Gastronomie und Büros entwickelt. Hinzu kommen 18 Wohnungen. Das Projekt befindet sich aktuell im Bau, die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.

Syz Asset Management

Am 1. Dezember hat der internationale Vermögensverwaltungs-Arm der Genfer Bank Syz eine Niederlassung in München eröffnet. Wie finews.ch exklusiv berichtete, wird die Niederlassung von Michael Schlieper, Region Head Deutschland und Österreich, geleitet.

Varia US Properties

Die Zuger Immobilienfirma Varia US Properties hat am Donnerstag ihren ersten Handelstag an der Schweizer Börse SIX. Insgesamt wurden 3,5 Millionen Aktien zu einem Preis von 35 Franken ausgegeben. Varia konzentrier sich auf den US-Miethäusermarkt.

Banco Stato

Das Dotationskapital der Tessiner Kantonalbank wird massiv von 240 auf 500 Millionen Franken ausgeweitet. Dies teilte der Kanton Tessin als Eignerin des Instituts mit.

Geldwäscherei

Das vierte GAFI-Länderexamen zur Bekämpfung der Geldwäscherei und Terrorismus-Finanzierung stellt der Schweiz ein gutes Zeugnis aus. Nur Italien und Spanien schnitten bisher besser ab. Kritisiert wurde etwa, dass hierzulande der Schwellenwert für Bargeld-Transaktionen bei 25'000 Franken liegt. Das ist mehr als der vorgesehene GAFI-Schwellenwert von 15'000 Dollar.

Swiss Life

Der Immobilienfonds von Swiss Life REF Swiss Properties kauft eine Immobilie in der Innenstadt von Basel. Damit steigt der Wert des Immobilienportfolios auf 620 Millionen Franken. Zur Finanzierung weiterer Akquisitionen will Swiss Life dem Fonds weitere 100 Millionen Franken zuführen. Dies soll über eine Kapitalerhöhung geschehen. Geplant ist die Emission neuer Anteile mit einem Bezugsverhältnis von 5:1.

Temenos

Die staatliche ägyptische Housing and Development Bank, einer der grossen Hypotheken-Institute im nahöstlichen Land mit 1,5 Millionen Kunden, ist auf das Kernbanken-System von Temenos migriert. Der Genfer Bankensoftware-Hersteller wurde dabei von der ägyptischen Partnerfirma Masaref unterstützt.

Finma

Die Eidgenössische Finanzaufsicht revidiert ihre Anforderungen an die externe und interne Auslagerung von Bankdiensten. An systemrelevante Banken werden für die Auslagerung kritischer Dienstleistungen nochmals erhöhte Anforderungen gestellt.

UBS

Die Grossbank muss nach einem Entscheid der amerikanischen Finanzbehörde Finra weitere 18,5 Millionen Dollar an Investoren in Puerto-Rico-Anleihen zahlen. Nach hohen Verlusten auf den Papieren sieht sich die Bank nicht abreissen wollenden Forderungen ausgesetzt. Laut Medienberichten ist dies die höchste Einzelzahlung, welche die UBS in dem Fall bisher leistete.

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