Warren Buffett will Swiss Re ans Portemonnaie

Dem Rückversicherer droht Ungemach. Der US-Star-Investor Warren Buffett will Berichten zufolge dem Versicherungskonzern eine Milliarde Dollar abknöpfen.

Warren Buffetts Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway fordert vom Rückversicherer Swiss Re offenbar bis zu einer Milliarde Dollar. Einem Bericht der Nachrichtenagentur «Reuters» zufolge soll es sich beim Streit um einen Lebensversicherungs-Deal aus dem Jahre 2010 handeln.

Die Firma Berkshire respektive die Tochtergesellschaft Berkshire Hathaway Life Insurance Company behauptet, sie habe einen finanziellen Schaden bis zu einer Milliarde Dollar erlitten.

Co-Insurance Agreement

Konkret soll es sich laut Meldung hautpsächlich um ein Abkommen im Zusammenhang einer Mitversicherung zwischen Berkshire und Swiss Re Life & Health America handeln.

Weder Swiss Re noch Berkshire wollten die Angelegenheit kommentieren, schreibt «Reuters» weiter. Die Vorwürfe wurden erstmals am Montag durch das britische Branchenportal «Insurance Insider» aufgegriffen.

Der Rückversicherer bezeichnete diese Ansprüche jedoch als unbegründet, wie auf Seite 72 des Financial Reports vom 3. Quartal hervorgeht.

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NEWS GANZ KURZ

VP Bank

Die VP Bank hat ihr Fonds-Know-how gebündelt: Das aus Liechtenstein und Luxemburg betriebene Fondsgeschäft firmiert nun unter dem Namen VP Fund Solutions. In der neuen Tochtergesellschaft arbeiten 55 Angestellte.

ETF

An der Wall Street wurden in den letzten zwölf Monaten rund 18'000 Milliarden Dollar an ETF-Anteilen gehandelt. Damit überflügeln die beliebten Indexfonds nicht nur den Wert des Vorjahres um einen Fünftel. Die in ETF investierten Summen übersteigen inzwischen auch das BIP der USA.

Deutsche Bank

Das Investmentbanking hat der Deutschen Bank zu einem deutlichen Gewinnsprung verholfen. Das Vorsteuerergebnis kletterte um gut ein Drittel auf 1,2 Milliarden Euro. Der seit Anfang Juli als CEO amtierende John Cryan sieht aber viele Baustellen im Konzern.

Euler Hermes

Der auch in der Schweiz tätige französische Spezialist für Firmenkreditversicherungen konnte seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2015 auf 1,3 Milliarden Euro steigern. Das sind 5,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Dass Nettoergebnis stagnierte bei gut 172 Millionen Euro.

BCGE

Die Genfer Kantonalbank (BCGE) hat erstmals in ihrer Geschichte mehr als 13'000 Aktionäre. Die Marke wurde im Laufe des ersten Halbjahres 2015 überschritten. Der grösste Teil der Aktionäre sind Private. 654 BCGE-Mitarbeiter, das sind annähernd 90 Prozent des Personalbestandes, halten rund 2,2 Prozent der Aktien.

UBS

Die Affäre um in der Karibik-Insel Puerto Rico vertriebenen Anleihen-Investments weitet sich aus. Das gab die Schweizer Grossbank im Zuge ihres Halbjahres-Berichts bekannt. Demnach befassen sich sowohl die amerikanische Finanzaufsichts-Behörde Finra wie das gefürchtete US-Justizdepartement mit dem Fall, wie es weiter hiess.

Credit Suisse

Der Grossbank droht neues Ungemach in den USA: Laut Medienberichten bereitet die New Yorker Staatsanwaltschaft eine Klage gegen die Bank in Zusammenhang mit ihrer Dark-Pool-Plattform Crossfinder vor. Schon im Sommer 2014 hatte die Behörde eine ähnlich Klage gegen die britische Bank Barclays lanciert.

SIX

Die Schweizer Börsenbetreiberin SIX veräussert per 31. Juli ihre Anteile an den Gemeinschaftsunternehmen Stoxx und Indexium an die Deutsche Börse. Die Rechte an allen Schweizer Indizes sind von dem Verkauf nicht betroffen, hiess es weiter. Der Verkaufserlös beträgt 650 Millionen Franken.

Banque Syz

Moody's hat das Rating der Banque Syz auf «under Review» genommen. Auslöser ist die Mitte Juli bekanntgegebene Kauf der Royal Bank of Canada (Suisse). Das Langfrist-Rating von Syz war erst im Mai um zwei Stufen auf «A2» angehoben worden.

CFT

Der Westschweizer Broker Compagnie Financière Tradition hat im ersten Halbjahr den Umsatz nur minim auf 426,6 Millionen Franken gesteigert. Ein etwas schlechteres zweites Quartal machte die Fortschritte aus dem ersten zunichte.

Avaloq

Die Schweizer Avaloq-Gruppe hat die Software ‹Avaloq Banking Suite› bei der in Frankreich tätigen Swiss Life Banque Privée erfolgreich eingeführt. Mittlerweile arbeiten 80 Anwender damit. Die Swiss Life Banque Privée ist eine gemeinsame Tochtergesellschaft der Swiss Life und VIEL & Cie. Für 5'000 Kunden verwaltet sie über 4,4 Milliarden Euro an Vermögen.

Fondsvermögen

Das Vermögen im Schweizer Fondsmarkt betrug per Mitte 2015 insgesamt 874 Milliarden Franken. Das entspricht einem Plus von 1,2 Prozent gegenüber Anfang 2015. Damals beliefen sich die Vermögen auf 864 Milliarden Franken. Noch im Mai 2015 hatte das Volumen 895 Milliarden Franken betragen. Durch die Kursverluste an den Börsen nahm das Vermögen im Schweizer Fondsmarkt in den vergangenen Wochen jedoch markant ab, wie den neusten Sfama-Zahlen zu entnehmen ist.

Urner Kantonalbank

Die Urner Kantonalbank erzielte unter anderem wegen eines Beteiligungsverkaufs einen um einen Drittel höheren Halbjahresgewinn von 9,2 Millionen Franken. Der Erfolg aus dem Zinsgeschäft verbesserte sich innert Jahresfrist um 2,2 Prozent auf gut 16 Millionen Franken.

Deutschland

Die Schweiz und Deutschland haben die letzten Klärungen zur grenzüberschreitenden Erbringung von Finanzdienstleistungen getroffen. Jetzt können Schweizer Banken, die in Deutschland Finanzdienstleistungen anbieten wollen, um eine vereinfachte Freistellung bei der deutschen Finanzmarktaufsicht BaFin ersuchen.

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