Nur jeder Dritte ist zufrieden mit seiner Versicherung

Versicherungen tun gut daran, ihre Kunden zufriedener zu stellen, warnt ein Bericht. Bereits die Hälfte der Versicherer setzt dafür auf mobile Lösungen und Social Media.

Nur 30 Prozent der Versicherungsnehmer weltweit haben den letzten Kontakt mit der Versicherung positiv in Erinnerung. Dies geht aus dem World Insurance Report (WIR) 2013 hervor, erstellt von der Beratungsgesellschaft Capgemini und der Non-Profit-Organisation EFMA.

Überdurchschnittlich zufrieden mit ihren Versicherern sind zum Beispiel die Deutschen, Briten, Kanadier und Australier. Hier gaben mehr als 40 Prozent der Befragten positive Erfahrungen an.

«Bedenkt man, dass in der Schweiz nur 30 Prozent der Versicherten positive Erfahrungen mit ihrem Versicherer gemacht haben, wird die Gefahr der Abwanderung sehr schnell deutlich», warnt Bernd Knof, Leiter des Sektors Versicherungen bei Capgemini in der Schweiz.

Social Media und Mobile

Um ihre Kunden dennoch zu halten, sollten laut Bericht Versicherer verstärkt in neue Vertriebskanäle und bessere Kundenerlebnisse investieren.

Dabei könnten Services via Handy und Social Media hilfreich sein, die langsam von der Versicherungsbranche angenommen werden, steht im Bericht weiter.

Schwerpunkt Multi-Channel-Strategien 

Ein wichtiger Schwerpunkt der Versicherungsbranche liege zudem auf Multi-Channel-Strategien, um kostengünstigere Vertriebskanäle wie Mobile, Internet und Social Media mit den traditionellen Kanälen zu verbinden.

Die Entwicklung von Mobile und Social Media ist daher für mehr als 50 Prozent der befragten Versicherer weltweit eine Priorität in den nächsten zwei Jahren.

Die fünf wichtigsten Gründe für Versicherer, in den mobilen Kanal zu investieren:

  • Die Erwartung von Service jederzeit, überall und mit jedem Endgerät
  • die Reduzierung der Kosten für den Kundenservice
  • Schritt halten mit der Konkurrenz
  • schnelle Verbreitung und intensive Nutzung von Smartphones
  • sowie cross-selling-/ up-selling-Potenzial

Integration hin zu Social-CRM

Ebenso bieten Social Media den Versicherern neue Wege, um ihre Marktdurchdringung zu erhöhen und die Effektivität ihrer Kundenbindungs- und Akquisitionsstrategien zu steigern.

Laut World Insurance Report nutzt ein Grossteil der globalen Versicherer (59 Prozent) bereits soziale Medien, aber nur sehr wenige haben es in ihre unternehmensweite CRM-Strategie integriert.

Social-Media- Strategien sollten laut Verfasser des Berichts demnach in das traditionelle CRM integriert sein und ein «Social CRM» geschaffen werden.

 

 

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NEWS GANZ KURZ

Generali

Im Verlaufe des Jahres 2017 werden zentrale Funktionen von Generali Schweiz in Adliswil ZH zusammengeführt. Dazu werden rund 100 Stellen aus Nyon VD dorthin verschoben, wie auch finews.ch berichtete. Nun hat der Versicherer ein Konsultations-Verfahren eröffnet. Die gewählte Arbeitnehmer-Vertretung startet umgehend mit den Arbeiten.

Bellevue

Der BB Healthcare Trust ist an der London Stock Exchange mit einem Volumen von 150 Millionen Pfund gelistet. Der erste Handelstag ist der 2. Dezember. Portfoliomanager des Trusts ist Bellevue Asset Management.

Die Ende Oktober angekündigte Lancierung der Beteiligungsgesellschaft BB Healthcare Trust plc an der London Stock Exchange wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen eines Aktienplatzierungs-programms konnte in der Erstemission ein Platzierungsvolumen von GBP 150 Mio. realisiert werden. Der erste Handelstag im Premium Segment der Londoner Börse ist der 2. Dezember 2016 (ISIN: GB00BZCNLL95, Bloomberg-Ticker: BBH LN).

Acron

Die auf Immobilieninvestments spezialisierte Acron hat den Kauf des projektierten Sheraton Fisherman‘s Wharf Hotels im kalifornischen San Francisco abgeschlossen. Das gesamte Investitionsvolumen bewegt sich im mehrfachen, dreistelligen Millionenbereich und stellt damit das bisher grösste Einzelinvestment der Acron-Gruppe dar.

Raiffeisen

Die beiden Raiffeisenbanken Fulenbach-Murgenthal-Langenthal und Oberes Gäu-Aare haben sich für einen Zusammenschluss entschieden. Die neue Raiffeisenbank soll unter dem Namen «Raiffeisenbank Aare-Langete» auftreten.

Schroder

Schroder Real Estate hat drei Schweizer Geschäftsimmobilien für den kotierten Immoplus-Fonds erworben. Die Transaktion bringt das Fondsvermögen auf rund 1,5 Milliarden Franken. Das Portfolio hat Rockspring Investment Managers verkauft. Es handelt sich dabei um vollständig vom «Do it yourself»-Spezialisten Hornbach Baumarkt gemietete Liegenschaften.

Glarner Kantonalbank

Die Glarner Kantonalbank (GLKB) weitet die Laufzeiten ihrer angebotenen Hypotheken aus. In Filialen erworbene Hypotheken können neu eine Laufzeit von bis zu 15 Jahren haben, online erworbene eine solche von bis zu 20 Jahren. Käufer sollen somit länger von tiefen Zinsen profitieren können.

Zurich

Die Zurich Gruppe Deutschland hat den Altezza Bürokomplex in München erworben. Verkäufer des 2009 erbauten Bürogebäudes ist die Warburg-HIH Invest Real Estate. Über den Kaufpreis vereinbarten die Parteien Stillschweigen. Beraten wurde Zurich bei der Transaktion durch Luther Köln.

BEKB

Die BEKB Roggwil wird per 30. Juni 2017 in die Niederlassung Langenthal integriert. Die betroffenen Mitarbeitenden werden bei der BEKB weiterbeschäftigt. Die Integration erfolgt, weil sich das Kundenverhalten im Bankgeschäft stark verändert hat.

UBS

Mit Blick auf die Art Basel im amerikanischen Miami fasst die Schweizer Grossbank ihre erhebliche Kunstsammlung in einem neuen Bildband zusammen. Das Buch «UBS Art Collection: To Art its Freedom» wird an Januar 2017 erhältlich sein.

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