Bernard Madoff war restlos «bullish»

Bernard Madoff war restlos «bullish»

Bald werden Kunstgegenstände des Milliardenbetrügers Bernard Madoff versteigert. Er hatte wenig Affinität zu grossen Künstlern – dafür ein Faible für Stiere.

Die grossen Brocken seines Vermögens, die Yachten, Sportwagen, Weinkollektionen und Schmuckgegenstände umfassten, sind bereits für rund 5 Millionen Dollar unter den Hammer gekommen.

Nun steht eine weitere Madoff-Auktion bevor, die erneut massenweise Interessenten anziehen dürfte.

«Ziemlich glanzlos»

Gegen Ende des Jahres werden die Auktionshäuser Sotheby's und Stair Galleries damit beauftragt, einige Kunstwerke aus dem früheren Besitz des Anlagebetrügers zu versteigern. Doch der Wert der Kunstgegenstände überrascht: Er beträgt nur eine halbe Million Dollar.

So bezeichnet ein Kunstgutachter die zu versteigernde Sammlung laut der Nachrichtenagentur «Bloomberg» als «ziemlich glanzlos», wenn man die Gegenstände mit seinem damaligen Milliardenvermögen vergleicht.

Es wimmelt von Stieren

Doch immerhin sind auch Werke von bedeutenden Künstlern dabei. Und offenbar hatte Madoff eine grosse Schwäche für Stiere. Denn zu den Highlights zählen die Pablo-Picasso-Lithographie «Le Taureau Noir» und ein Satz von sechs Litograhphien «Bull Profile Series» (Bild) des US-amerikanischen Künstlers Roy Lichtenstein.

Ebenso sind Werke des französischen Malers Henri Matisse oder Stücke von modernen Künstlern wie Andy Warhol oder Jasper Johns dabei.

 

 

 

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden.

DAS BESTE IM WEB

Gute Stories und Links aus aller Welt

  • Morgan-Stanley-CEO macht Kasse mit Bankaktien
  • Trumps Kabinett der Milliardäre
  • London: Der Investmentbanker Europas
  • Der Sanierer soll ein Insider-Händler sein
  • RBS: Versagen auf der ganzen Linie
  • Streitpunkt neue Kapitalregeln
mehr

SELECTION

Unattraktive Bankjobs

Unattraktive Bankjobs

Warum es nicht mehr so begehrenswert ist, bei einer Bank zu arbeiten.

Selection

Selection

Die zehn gröbsten Fehler im Lebenslauf

Diese Fehler sollten Bewerber im Curriculum Vitae tunlichst vermeiden.

Selection