Reiche sind gar nicht so: 6 Mythen über Millionäre – und die Realität

Eine Lektion über den feinen Unterschied zwischen Normalmenschen und reicheren Menschen.

Jaime Tardy (Bild) ist Autorin des Buches «The Eventual Millionaire» und in den USA als Reichen-Kennerin sehr bekannt. Auf der Plattform «Dailyworth» entmystifiziert sie nun sechs typische Vorstellungen, die über Millionäre herumgeistern.

Sie muss es wissen. Schliesslich hat Tardy für ihr Buchprojekt über 100 Millionäre mit Fragen gelöchert. 

  • Mythos Nr. 1: Millionäre sind intelligenter

Falsch. Es sind ganz normale Menschen. Sie haben vielleicht aussergewöhnliche Ziele erreicht. Aber auch sie begehen täglich Fehler. Und sie können auf ihrem Lebensweg stolpern oder scheitern. Was sie jedoch auszeichnet: Die meisten Millionäre legen klare Ziele fest und streben sie auch hartnäckig an. 

  • Mythos Nr. 2: Millionäre haben einfach mehr Glück

Falsch. Glück ist kein Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg. Wirklich erfolgreiche Menschen schmieden ihr eigenes Glück. Zudem ist eine gute Idee ist ohne die Umsetzung nichts wert. Vielfach braucht es dafür allerdings harte Arbeit, sehr harte Arbeit sogar.

  • Mythos Nr. 3: Millionäre leben in Saus und Braus

Falsch. Es kursieren viele falsche Bilder von luxuriösen Villen oder teuren Sportwagen – das entspricht kaum der Realität. Im Gegenteil: Millionäre sind meist Leute von nebenan. Sie fahren eher Honda oder Volvo. Das ist auch ihr Erfolgsrezept: Sie sind sparsam und verschwenden ihr Geld nicht für unnötige Dinge.

  • Mythos Nr. 4: Millionäre kamen schon reich auf die Welt

Falsch. Umfragen von Forschungsinstituten ergaben, dass fast 90 Prozent der Reichen Selfmade-Millionäre sind. Dies deckt sich auch mit den Interviews von Jaime Tardy. Nur rund ein Viertel der befragten Millionäre gaben an, dass sie von der Herkunft profitieren konnten. Andere wiederum stiegen sogar von ganz unten in der Gosse zum Millionär auf.

  • Mythos Nr. 5: Als Millionär fühlt man sich sicher

Falsch. Obwohl viele Millionäre mit Vollgas durchstarten und eine Menge Risiken auf sich nehmen, gehören Ängste immer dazu. Das ist völlig normal, auch für die Superreichen. Über drei Viertel hatten laut Tardy mit Ängsten zu kämpfen, als sie ihr Unternehmen gründeten: Versagensängste; Angst vor der Enttäuschung ihres Partners oder ihrer Familien; Angst, alles zu verlieren. Die meisten Millionäre kalkulieren aber ihr Risiko und finden einen Mittelweg zwischen Optimismus und Pessimismus.

  • Mythos Nr. 6: Millionäre verdienen Millionen-Gehälter

Stimmt nicht ganz. Tatsächlich wurden viele zu Millionären, weil sie ihr Unternehmen verkauften oder in hochbezahlten Jobs bei Unternehmen arbeiteten. Aber das ist sicherlich nicht der einzige Weg, um Reichtum anzuhäufen. Ein anderes Beispiel ist laut Tardy Andrew Hallam, ein Lehrer, der es diszipliniert bis zum Millionär schaffte und ein Buch darüber geschrieben hat: «Millionaire Teacher».

 

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