Das andere Investment von Martin Ebner

Martin Ebner (Foto: travelnews.ch)

Martin Ebner (Foto: travelnews.ch)

Der einst als Financier, Raider und Spekulant gefürchtete Banker Martin Ebner feierte dieser Tage den 10. Geburtstag der Rettung «seiner» Fluggesellschaft Helvetic Airways auf Mallorca.

Dieser Beitrag stammt von der Partnerwebsite travelnews.ch.

Das enorme Medieninteresse auf einer Pressereise nach Mallorca galt dabei weniger der Airline als der Person von Martin Ebner, dem schillernden Financier und Investor. Vor zehn Jahren war er bei der Helvetic Airways eingestiegen, um sie vor dem Untergang zu retten.

Rund 50 Millionen Franken waren da schon verbrannt. Dabei setzte er auf «Swissness, eine strenge Kostendisziplin und den Verzicht auf Fremdkapital, mehr Qualität und eine klare Nischenstrategie». Das Unterfangen gelang, weil auch die Gläubiger grosse Zugeständnisse machten.

Reizfigur der Schweizer Wirtschaft

Selbstkritisch fügt Ebner in diesem Kontext an, dass er «zu Beginn ein wenig naiv» gewesen sei und noch mehr Abklärungen hätten treffen sollen. Nun ist er seit zehn Jahren an Bord der Helvetic Airways, ans Aufgeben habe er trotz der ersten schwierigen Jahre nie gedacht.

Auf Grund seiner Vergangenheit ist und bleibt Ebner eine Reizfigur in der Schweizer Wirtschaft. Von Zurückhaltung oder gar Ablehnung gegenüber Journalisten war auf Mallorca indessen wenig zu spüren. Dirigiert von seinem Finanzchef Tobias Pogorevc lieferten sich die Ebners bereitwillig den diversen Fotoshootings aus und machten gute Mine zum bösen Spiel der oft gleichen Fragen.

Gelassener geworden

Ebner war darauf bedacht, entspannt, locker, humorvoll und abgeklärt zu wirken. Der früher als verbissen bis aggressiv Wahrgenommene sagt denn auch: «Ich bin gelassener geworden.» Dafür gesorgt hat nicht nur das älter werden (er wird im August 71), sondern auch sein Engagement bei Helvetic Airways. «Die Reisebranche hat ihn zugänglicher und offener gemacht», glaubt ein Weggefährte.

Martin Ebner 502

«Gegenüber den Anfangszeiten nimmt Martin Ebner heute viel weniger Einfluss», sagt einer, der seit zehn Jahren dabei ist. Der Grund ist offenkundig: Der Besitzer vertraut seiner Geschäftsleitung, die nur aus dem CEO und dem CFO besteht, «voll und ganz». Deshalb gibt es auch keine Bedenken, Hinweise oder Vermutungen, dass die Ebners demnächst bei Helvetic Airways aussteigen könnten.

Rosmarie Ebner als treibende Kraft

Vor allem Rosmarie Ebner (im Bild neben Martin Ebner) wird als die treibende Kraft wahrgenommen, die sich persönlich einbringt, indem sie für die Gesellschaft wirbt und Flyers verteilt.

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