Credit Suisse hilft gegen Burnout

Es ist eines der grossen Themen in diesen Tagen: Wer im Job unter hohem Druck steht, dem droht eine fatale Abwärtsspirale. Tipps dagegen gibts jetzt von der Bank.

Dass die Business School der Credit Suisse ein Leadership Institute hat, ist nicht allen bekannt. Ebensowenig, dass diese Einrichtung auch Filme mit Management-Tipps produziert. Der jüngste Beitrag, in dieser Woche veröffentlicht, behandelt ein Thema, das nach einzelnen tragischen Fällen der jüngsten Zeit umso mehr Leuten bewusst sein dürfte – gerade in der Finanzwelt.

Es geht um Überlastung, Abwärtsspiralen und Burnout.

Aufgezeichnet wird das Problem an einem Modellfall: Ein Manager wird an einen anderen Arbeitsort im Ausland geschickt, an dem er neue Erfahrungen sammeln soll. In die grosse Stadt zieht er zunächst ohne Frau und Kinder, damit er sich an die neue Stelle gewöhnen kann und alles für deren Ankunft vorbereiten kann.

Neue Herausforderungen, neues Umfeld

Doch er sieht sich plötzlich ganz neuen Herausforderungen gegenüber: Schwierige und neue Aufgaben, eine andere Unternehmenskultur, neue Verantwortlichkeiten und eine neue Sprache.

Er stürzt sich zunächst in die Arbeit, anfangs noch voller Enthusiasmus. Doch irgendwann überfordert das. Am Abend hat er keine Familie, die eine gesunde Work-Life-Balance schafft, Freunde zu finden ist bei seinen Arbeitszeiten schwer. Er stürzt sich weiter in die Arbeit, die Spirale dreht abwärts, es geht weiter bis zum Burnout.

Jeder vierte Manager leidet laut Studien darunter. Die CS-Experten geben nun Tipps, wie man erkennt, ob man selbst oder ein nahe stehender Mensch darunter leidet.

Totale Erschöpfung

Es beginne alles mit dem Bedürfnis, sich zu beweisen. Man strengt sich immer weiter an, hat aber nicht das Gefühl, wirklich etwas zu erreichen. Dadurch beginnt man, seine Werte völlig neu zu interpretieren und die Prioritäten umzuordnen. Die Probleme leugnet man.

Das alles führt zu veränderten Verhaltensweisen. Es folgt das Gefühl einer inneren Leere und dann die Depression. Am Ende der Abwärtsleiter steht die totale Erschöpfung.

Damit es soweit nicht kommt, empfiehlt die Leadership School eine gesunde Balance: Sport, Freizeit und soziale Kontakte sollte man auch in stressigen Zeiten nicht vernachlässigen, heisst es. Zur Not muss eher eine Aufgabe mal warten als die Zeit mit der Familie oder Freunden. Auch eine gesunde Ernährung ist wichtig.

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