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Freitag, den 24. Mai 2013 um 09:53 Uhr |
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Blasen? Wo sind Blasen? Und welche sind zu fürchten? Hier ein kleiner Nachzug zum Beitrag von gestern: Auch Bill Gross hat sich zur Frage der Blasen an den Finanzmärkten geäussert – und seine Antwort war einfach und klar: «Ich sehe überall Blasen.» In einem Interview mit «Bloomberg TV» reihte sich der Pimco-Chef und Obligationen-Spezialist unter die Experten, die der fröhlichen Stimmung nicht recht trauen.
Allerdings: Gross ist auch nicht bereit, kohlenschwarz zu malen.
«Wir sehen überall Blasen», sagte er, «aber das muss nicht dramatisch sein und soll nicht bedeuten, dass sie sofort platzen werden. Ich will nur andeuten, dass es bei den Obligationen mit einer Blase bei den Staatsanleihen und einer Blase bei den kurzfristigen Zinsspreads sowie bei den Preisen für Hochverzinsliche erhebliche Verzerrungen gibt. Aber solange das Fed und die Bank of Japan und die anderen Zentralbanken Checks ausstellen, kann die Blase weiterwachsen.
Und es sind Blasen, die sich aufblähen. Irgendeinmal gibt es Rückschläge. Das muss nicht etwas wie 2008 werden, aber ein Ende der Bullenmärkte ist es. Nicht nur bei den Obligationen, sondern auch bei den Aktien und den Immobilien.» |
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Donnerstag, den 23. Mai 2013 um 12:20 Uhr |
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Wie entstehen Blasen? Indem alle dasselbe glauben. Wer also besser sein will, fragt sich, was die derzeit herrschenden Wahrheiten sind. Hier finden Sie Antworten.
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Mittwoch, den 22. Mai 2013 um 06:48 Uhr |
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In einem CNBC-Interview verrät Marc Faber, wann er beim Gold erneut zuschlagen will. Einen Auftrag habe er bereits erfasst. Die USA als Aufbewahrungsort jedoch meidet er.
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Mittwoch, den 22. Mai 2013 um 05:00 Uhr |
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Der Börsen-Einbruch kommt. Und das Gold wird wieder nach oben streben: Felix Zulauf, der legendäre Geldmanager, äussert denkwürdige Warnungen.
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Dienstag, den 21. Mai 2013 um 13:32 Uhr |
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Die bemerkenswerte Chart kommt diesmal von J. P. Morgan Asset Management. Die Kurve zeigt die Rendite amerikanischer Staatsanleihen in den letzten zweihundert Jahren – und eine ähnliche Entwicklung liesse sich auch mit europäischen Obligationencharts aufzeigen.
Wir sehen: Der Zustand, den wir in den letzten Jahren und Jahrzehnten hatten, stellt im Grunde eine grosse Ausnahme dar. Erst in der Nachkriegszeit stiegen die Realrenditen zuverlässig in einen Bereich von 4 oder 5 oder mehr Prozent. Und historisch gesehen war diese Spitze sehr kurz.

Was lernen wir daraus? Vielleicht, dass wir uns wirklich alle neu orientieren sollten. Der Chart wurde an einem Anlass in Zürich vom J.P.Morgan-Strategen Dan Morris präsentiert, und dieser meinte dazu: «Wenn Sie sich an Modelle halten, die auf den letzten zehn Jahren gründen, erzielen Sie vermutlich nicht so gute Resultate.»
Auf jeden Fall liegt der Verdacht nahe, dass tiefe Zinsen wohl doch ganz normal sind. Oder um es mit dem J.P.Morgan-Ökonomen zu sagen: Festverzinsliche bieten nicht länger die Renditen von einst.
Dan Morris' Schlussfolgerung: Man setze lieber auf Qualitätsunternehmen mit hohen Dividenden aus Europa oder den Schwellenländern. |
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Samstag, den 18. Mai 2013 um 11:00 Uhr |
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Nachdem Sie jetzt in sieben Umfragen hintereinander richtig lagen, interessiert Ihre Einschätzung erneut: Sind Sie derzeit eher bullish, eher bearish oder eher neutral?
So lautete die Umfrage vom 15.—17. Mai. Hier die Ergebnisse:

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Freitag, den 17. Mai 2013 um 16:47 Uhr |
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Kleines Land, kleine Sorgen? Nicht ganz. Ökonomen der Credit Suisse schlüsseln auf, warum die Schweizer Wirtschaft sich so gut schlägt.
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Freitag, den 17. Mai 2013 um 15:13 Uhr |
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Alles ist bedroht: Es gibt kaum noch gutes Geld, und fast keine Anlagen, die so gut wie Geld sind. Bill Gross zeigt Wege auf, wie man dennoch sein Vermögen bewahrt.
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Freitag, den 17. Mai 2013 um 10:56 Uhr |
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Berkshire Hathaway hat das Portefeuille des 1. Quartals 2013 offengelegt: In welche Aktien Inhaber Warren Buffett investiert – und welche er fallen lässt.
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Donnerstag, den 16. Mai 2013 um 04:12 Uhr |
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Dass die Allzeithochs keine Allzeithochs sind, haben wir hier ja schon zur Genüge gesagt. Die Champagnerlaune dämpft jetzt auch Robert J. Shiller.
In einem Interview mit der «Zeit» (online nicht verfügbar) rechnet der bekannte Ökonom der Yale-Universität vor: «Wer Anfang 2000 in den S&P 500 angelegt und alle Dividenden reinvestiert hat, (hat) bis heute keinen Gewinn gemacht.»
Bemerkenswerter ist aber Shillers Zukunftsbild – denn der Mann wagt halbwegs klare Aussagen zur Frage, ob die Märkte kippen könnten (respektive wann).
In der «Zeit» orakelt Shiller, die Rekordjagd an den Börsen könnte «noch zwei oder drei Jahre» weitergehen. «Aber dann gibt es ein Ereignis, das die Märkte zum Kippen bringt. Etwa wenn sich die Lage in der EU weiter zuspitzt und die Rezession wieder in die USA herüberspült. Ein denkbarer Auslöser für eine neue Krise könnte auch sein, wenn die Notenbanken das Ende ihrer grosszügigen Geldpolitik andeuten. Oder etwas ganz anderes, etwas, womit niemand rechnet.» |
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Dienstag, den 14. Mai 2013 um 13:15 Uhr |
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Der französische Fondsspezialist verrät Details seiner Anlagestrategie fürs laufende Quartal – und er benennt die Tendenzen, auf die man jetzt setzen sollte.
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Montag, den 13. Mai 2013 um 12:34 Uhr |
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Die interessante Idee des Tages bietet ein neues Papier von Vanguard: Die Experten des amerikanischen Anlagemanagers haben erarbeitet, was die entscheidenden Schritte zur Bildung eines guten diversifizierten Portfolio sind.
Bekanntlich entscheidet die Asset Allocation massgeblich über den Erfolg oder Misserfolg im Finanzgeschäft (es gibt Studien, die sagen: zu 80 Prozent). Doch wie macht man es richtig?
Vanguard schlägt nun 6 Schritte zur Bildung eines guten Portfolios vor:
- 1. Festlegung der Anlageziele und der Einschränkungen dabei.
- 2. Allgemeine Festlegung entlang der grossen Anlageklassen wie Aktien, Bond et cetera.
- 3. Präzisere Verteilung innerhalb der Anlageklassen (inländisch/ausländisch, Large-Cap/Mid-Cap, ...)
- 4. Verteilung zwischen ETF und gemanagten Fonds.
- 5. Verteilung der Mittel unter Berücksichtigung der Steueroptimierung.
- 6. Auswahl der einzelnen Fonds, Manager, Anlagen, mit denen sich die definierten Ziele erreichen lassen.
Eindrücklich ist dabei eine Grafik im Vanguard-Papier:

Was zeigt sie? Wir sehen die Erträge von 11 wichtigen Anlageklassen im Zeitraum zwischen
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Montag, den 13. Mai 2013 um 09:44 Uhr |
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Was hat es denn nun mit der Performance im Mai genau auf sich? Eine Einordnung liefert Thomas Steinemann, Investmentchef bei der Privatbank Bellerive.
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Mittwoch, den 08. Mai 2013 um 15:12 Uhr |
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Wir haben hier schon Anfang März darauf hingewiesen, als die Aktienmärkte erstmals wieder das Niveau vor der Finanzkrise erreichten: Allzu toll ist die Sache auch nicht. Denn eigentlich sollte man, wenn man einen Börsenrekord richtig würdigen will, immer auch die Inflation einberechnen.
Misst man aber den Index (also die Aktienpreise) an den Preisen, die beim letzten Höchststand 2007 galten, so müsste der Dow Jones knapp über 16'000 Punkte gelangen, um einen echten neuen Rekord zu schaffen.
Bei «Market Watch» findet sich nun eine weitere eindrückliche Grafik dazu (sie stammt ursprünglich vom Yale-Ökonomen Robert Shiller): Da sehen wir die Entwicklung des Börsenbarometers S&P-500 in den letzten zwei Jahrzehnten – doch abzüglich Teuerung.

Und siehe da:
1. Vom Niveau der Dotcom-Blase sind die Aktienmärkte noch ein erhebliches Stück entfernt. Sie liegen um fast ein Viertel darunter,
2. In realen Werten durchlebten die Börsen eine ganz lange Seitwärtsbewegung.
3. Oder wenn man die Sache eher positiv lesen will: Selbst nach dem Aufwärtssturm der letzten drei Monate sind die Aktienpreise noch ein erhebliches Stückchen vom Top-Niveau entfernt. |
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Dienstag, den 07. Mai 2013 um 13:51 Uhr |
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Es gibt kein Auf und Ab in der Wirtschaft, sondern es gibt verschiedene Geschwindigkeiten: Die Einsicht des Tages verdanken wir dem Chef von Pimco. Mohamed El-Erian beschrieb an der Strategic Investment Conference in Carlsbad (Kalifornien) die neue Normalität der Wirtschaftswelt – so wie er sie heute sieht.
Dabei benutzte er einen weiteren Begriff: «stabiles Ungleichgewicht». Will sagen: Wir müssen uns daran gewöhnen, dass verschiedene Wirtschaftsräume auf lange Zeit mit verschiedenen Geschwindigkeiten unterwegs ist; das alte Muster mit weltweiten Konjunkturen und Rezessionen verliert an Bedeutung.
Die verschiedenen Tempi laut El-Erian:
• Langsam: Europa und Japan müssen noch weitere verlorene Jahrzehnte – «lost decades» – durchstehen.
• Mittel: Staaten wie die USA erholen sich zwar; aber sie tun das nicht schnell genug, um aus ihrem Schuldenkreislauf zu flüchten.
• Schnell: Die aufstrebenden Nationen mit soliden Bilanzen und guten Wirtschaftsstrukturen entwickeln sich rasant weiter.
Das Pech ist also, dass der (alte) Westen in dieser Analyse notorisch lahm wirkt: Tiefe Wachstumraten und hohe Arbeitslosigkeit dürften noch lange zum «New Normal» gehören.
Was das für die Anleger und Sparer bedeutet? Auch da liefert El-Erian wenig Anlass zur Fröhlichkeit: Wie sich unsere Börsen und Finanzmärkte derzeit von der realen Wirtschaft abgekoppelt haben, sei kaum haltbar. Wenn sich das Verhältnis dann aber wieder mal bereinigt, werden viele eine teure Rechnung bezahlen müssen. Zum Beispiel jene, die jetzt wieder mehr Risiko wagen und auf die aufstrebenden Kurse setzen.
• Mohamed El-Erian, «Putting it All Together», zu finden in: «Street Talk Live»
Bild: Hooniverse |
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