Brady Dougan: «Wir haben einen guten Job gemacht»

Die Führungscrew der Credit Suisse ist überzeugt, ihr Bestes zur Beilegung des US-Steuerstreits gegeben zu haben. Darum brauche es auch keinen Managementwechsel, war am Dienstagmorgen an einer Telefonkonferenz zu vernehmen.

«Wir haben einen guten Job gemacht und sehr hart dafür gearbeitet, um so rasch als möglich eine Lösung in dieser Problematik zu erreichen», sagte CEO Brady Dougan (Bild) anlässlich einer Telefonkonferenz am Dienstagmorgen.

Vor diesem Hintergrund sieht Dougan auch keine Notwendigkeit, persönliche Konsequenzen aus dem Schuldeingeständnis der Bank zu ziehen. Er werde weiter sein Bestes geben, um die Bank voranzubringen, sagte er weiter und beantwortete damit Fragen, ob er denn an einen Rücktritt denke. 

Eine weisse Weste

Weitere Schützenhilfe erhält Dougan von Verwaltungsratspräsident Urs Rohner, der gegenüber «Radio SRF» sagte: «Persönlich haben wir eine weisse Weste».

Dass sich die Verhandlungen über fünf Jahre hinausgezogen haben, dafür machte Dougan unter anderem die Komplexität des Falls verantwortlich, in dem auch zwei Regierungen involviert waren und die Credit Suisse im Gegensatz zur UBS den Fall nicht mit der Zuhilfenahme des Notrechts lösen konnte. «Wir haben nicht versucht, die Sache hinauszuzögern», betonte Dougan.

Vorgehensweise offenbar richtig

In Detaillfragen hätte die Bank im Nachhinein vielleicht etwas anders vorgehen können, räumte der amerikanische Konzernchef ein. Insgesamt stellt Dougan die juristische Vorgehensweise der Credit Suisse aber nicht in Frage.

Mit diesen Aussagen beantwortete Dougan eine Frage, ob die Bank bei anderen Rechtsfällen nun eine proaktivere Strategie verfolgen wolle.

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Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

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Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

Schwyzer Kantonalbank

Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

Crealogix

Das Bankensoftwareunternehmen Crealogix hat für das Verwaltungsrechenzentrum St.Gallen (VRSG) ein Bankingportal für den Government-Bereich entwickelt. Die Zahlungsverkehrslösung deckt die neusten Anforderungen des Schweizer Zahlungsverkehrs ab. Sie lässt sich unabhängig von einem Online-Banking-Tool einsetzen.

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