Lombard Odier baut in Zürich aus – doppelt

Die Genfer Privatbank setzt in der Limmatstadt die Segel und will den Heimmarkt erobern. Für dieses Ansinnen sucht sie zusätzliche Kundenberater und will auch sonst ein paar neue Rekorde aufstellen.

Seit Dominique Wohnlich im vergangenen Februar für Lombard Odier in Zürich das Zepter übernommen hat, verfolgt er das Ziel «Wachstum» – und zwar im Schweizer Markt. Wie Wohnlich jetzt im Gespräch mit finews.ch sagte, will er dieses Ansinnen auch durch einen personellen Ausbau des lokalen Privatkundengeschäfts erreichen.

Dafür sei bislang «eine Handvoll Neuzuzüge» an Bord geholt worden, so Wohnlich, der offiziell als Local Managing Director und Leiter des Private Banking in Zürich agiert.

Weitere «Handvoll» wird gesucht

«Wir suchen in derselben Grössenordnung weitere Leute für das Private Banking», sagte er – also nochmals eine «Handvoll» und darunter auch erfahrene Kundenberater.

Die Genfer Bank Lombard Odier ist heuer seit genau 25 Jahren in der Limmatstadt präsent und beschäftigt inzwischen rund 120 Angestellte. Sie verteilen sich hälftig auf das Asset Management und auf das Private Banking. Räumlich sind die Bereiche getrennt: Das Private Banking ist am Utoquai zu Hause, das Asset Management an der Sihlstrasse.

Kundenbuch und gutes Netzwerk ein Muss

Das Profil der gesuchten Kundenberater beschreibt Wohnlich so: «Sie müssen ein gutes Buch mitbringen und ein gutes Netzwerk». Mit anderen Worten: Lombard Odier hat keine Vakanzen zu füllen oder Kundenbücher, die man «erben» könnte.

Damit ist klar, was angestrebt wird: Kundenakquise und Wachstum. Und dafür brauche es Berater mit einem unternehmerischen Geist, so Zürich-Chef Wohnlich weiter, der zuvor bei der Credit Suisse Leiter für Private-Equity-Anlagen im Private Banking war.

Baustelle am Utoquai

Mit ihm stiess im Februar auch Felix Oeschger von der Credit Suisse zu Lombard Odier. Oeschger war bei der CS stellvertretender Leiter des Marktgebiets Zürich. Jetzt ist er Leiter Schweizer Privatkunden Zürich.

Lombard Odier hat in Zürich auch eine «echte» Baustelle eröffnet: Der Sitz am Utoquai erhält einen neuen Eingangsbereich. Dafür wurden die Räumlichkeiten der ehemaligen Galerie Bischofberger dazu gemietet.

Rekordjagd auf dem Zürichsee

Die Aufbruchstimmung zum 25-Jahre-Jubiläum feiert die Privatbank auch sportlich: Ihr Rekord-Trimaran «Hydros.ch» ankert derzeit im Zürcher Seebecken – als Ausdruck der Verbundenheit mit Zürich, wie die Genfer Bank festhält.

Das Mehrrumpfboot ist mehrfacher Geschwindigkeitsrekordhalter auf dem Genfersee. Dem Vernehmen nach will «Hydros.ch» auch auf dem Zürichsee einen Segelrekord anpeilen.

 

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