Warum die Generation Y Bankberatung braucht

Millennials zeigen sich gegenüber Finanzberatung aufgeschlossener als vielfach gedacht. Der Grund: Diese Kunden sind oftmals Finanz-Analphabeten, wie eine neue Studie aus den USA zeigt.

Die Mitglieder der Generation Y zählten im Zeitraum von etwa 1990 bis 2010 zu den Teenagern. Ihr entscheidendes Merkmal: Sie gelten als computererfahren, weil sie in einem Umfeld von Internet und mobiler Kommunikation gross geworden sind. Und die Jahrtausendwender, wie diese Generation auch bezeichnet wird, sind vergleichsweise gut ausgebildet, oft mit einem Hochschulabschluss.

Doch im Umgang mit Geld ist diese technologieaffine Bevölkerungsgruppe naiv und unerfahren. Dies zumindest besagt eine Studie aus den USA, durchgeführt von der Beratungsfirma Harland Clarke. Vorgestellt wurde die Studie dieser Tage an der BAI's Retail Delivery Conference in Chicago, eine Veranstaltung speziell für Retailinstitute.

Keine Ahnung von Finanzen

Über zwei Drittel der Generation Y hatten noch nie ein finanzielle Allgemeinbildung, konstatierten Stephen Nikitas, Senior Marketing-Stratege, und Margaret Henry, Senior Research Analyst bei Harland Clarke, die die Studie vorstellten. Und die Millenials wissen das sogar. «Das sei eine Art Hilfeschrei», so die Studienautoren.

Auf der Wunschliste der Generation Y steht laut Studienverfasser demnach nicht nur 24x7-Service, Online-und Mobile-Banking. Diese Finanz-Alphabeten wünschten sich dringen finanzielle Beratung, so Nikitas. Die grösste Herausforderung für die Generation Y ist es der Studien zufolge, die Finanzen zu organisieren.

Zugang proaktiv nutzen

Dies lohne sich für Finanzinstitute und seriöse Finanzberater, die einen beratenden Ansatz anbieten, so die Studienautoren weiter. Denn die Millenials verfügen bekanntlich über eine unglaubliche Kaufkraft, weit mehr als die Generation der Baby-Boomer.

 

 

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Der Bankensoftwareentwickler Avaloq und die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (Apobank) haben einen Vertrag zur Evaluierung einer zukünftigen Zusammenarbeit unterzeichnet. Bis zum Ende des ersten Quartals 2017 soll analysiert und erarbeitet werden, inwiefern die Umsetzung der Apobank-IT-Strategie mit der Avaloq Banking Suite möglich ist.

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Die Deutsche Bank will den britischen Versicherer Abbey Life an die Phoenix Life, eine Gesellschaft der Phoenix Group, verkaufen. Die nun geschlossene Vereinbarung sieht vor, dass Phoenix Life 100 Prozent von Abbey Life zum Preis von 935 Millionen Pfund erwirbt. Abbey Life ist derzeit Teil der Deutschen Asset Management.

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Die Schwyzer Kantonalbank will mit neuen Fonds-Produkten finanzielle und ethische Ansprüche vereinen. Bis Ende 2016 erhebt die Bank auf die sogenannten Ethikfonds keinen Ausgabeaufschlag.

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